Oxycodon (auch Dihydroxycodeinon) ist ein stark wirkendes semisynthetisches Opioid der Stufe III im WHO-Stufenschema (Klassifizierung der Schmerztherapie) mit hohem Suchtpotential, das als kosmetik-check.com/Schmerzmittel bei starken bis sehr starken Schmerzen angewendet wird. Unter dem neuen Markennamen Oxygesic wurde das früher als Eukodal gehandelte Medikament 2003 vom Hersteller kosmetik-check.com/Mundipharma wieder auf den deutschen Markt gebracht. Seit 2007 ist es als kosmetik-check.com/Generikum erhältlich.

Ausgangslage: September 2016 Sportunfall beim Joggen. Knorpelabsplitterung im Kniegelenk. Keine OP. Nach 2-3 Monaten war das Knie „von selbst“ wieder in Ordnung; hierzu hatte mir auch ein „guter“ Orthopäde mit OP-Erfahrung geraten; zwei andere Orthopäden (Operateure) haben mir zur Operation (Endoskopie) geraten, diese waren beide der Meinung, dass das umherkreisende Knorpelteil sich irgendwo im Bereich der Kniescheibe festsetzen und einen größeren Schaden verursachen  kann.  Im weiteren Verlauf entwickelte sich – vermutlich durch die Fehlhaltungen – ein Bandscheibenvorfall und eine Ischialgie mit einem tiefsitzenden, sehr starken Schmerz in der linken Po-Backe, welcher bis in die Fußspitze des linken Beins ausstrahlte. Es folgten CT, MRT und mehrere Therapien. Hieraus ist eine Fußschwäche von ca. 10% als Dauerschaden, zurückgeblieben. Es  folgten hierauf unmittelbar ein Bandscheibenvorfall links und ein Bandscheibenvorfall rechts. Erneut CT, MRT und mehrere Therapien.

Die Fachärzte konnten den „Bandscheibenvorfall“ nicht eindeutig diagnostizieren. Eine OP war nicht nötig oder konnte nicht erfolgen, weil niemand genau wusste, wo und was er operieren sollte. LnL: Letztlich wurde ein „nervlich“ bedingter Rückenschmerz (irgendein Muskel drückt in der LWS auf einen Nerv) diagnostiziert. Der Schmerz wurde im Krankenhaus chronisch, weil u.a. das starke Schmerzmittel Oxycodon grundlegend falsch – und zu niedrig – eingesetzt wurde.

Nebenwirkungen auf die ich besonders hinweise, weil diese wiederholt – in unterschiedlicher Stärke – aufgetreten sind und weswegen ich eine Dosierung über ca. 100mg/Tag und/oder Oxycodon Akut verteufele: 1. Sehr oft Atemprobleme (man bekommt einfach viel zu wenig Luft, was sich nach einigen Minuten wieder von selbst reguliert hat); 2. sehr harter Stuhlgang mit der Gefahr eines Darmverschlusses; 3. starker Muskelkater am ganzen Körper (ohne etwas dafür getan zu haben); 4. starke Gelenk- und Gliederschmerzen; 5. temporäre Herzbeschwerden und viele weitere Nebenwirkungen, die von ärztlicher Seite mit einem weiteren Medikament zu behandeln sind.  Die NW zu 1. und 2. entwickeln todbringende Ängste. Auf Befragen der behandelnden Ärzte erhält man (so wie bei dem Gutachten) eine Anzahl wiederkehrender Schutzbehauptungen. Ich bin davon überzeugt – und das erkläre ich an Eides statt – das ich heute, wäre ich dem Gutachten von Frau Dr. Hölscher-Mertens zur bedingungslosen Einnahme der Leitmedizin OXYCODON gefolgt, heute einen immer mehr fortschreitenden, körperlichen Zerfall, feststellen würde. Tatsache ist, dass ich mir das Cannabis (Bedrocan) auf Privatrezept habe verschreiben lassen, und vor ein paar Tagen wieder angefangen habe, leichten Sport zu betreiben um die Muskeln und den ganzen Körper wieder langsam aufzubauen. Bemerken möchte ich noch, dass, wenn man einen Facharztwechsel vollzieht, dieser neue Facharzt (in der Regel) falsche Medikamente als Ursache erkennt und selbst dann vergleichbare Medikamente mit einem anderen Namen, verschreibt. So geschehen auf Empfehlung des MDK. Die Staatsanwälte mögen es mir verzeihen, wenn ich sie mit Strafanträgen über Gebühr belaste und selbst – durch Untätigkeit – wegen Unterlassener Hilfeleistung belange. 23.8.2019.

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Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Schmerzmittel Oxycodon

Ich schildere hier meine persönlichen Erfahrungen, die ich im Verlauf der letzten zweieinhalb Jahre mit dem Schmerzmittel Oxycodon gemacht habe: Grundsätzlich kann das Medikament Oxycodon (Opiat) ein Segen für Patienten mit starken Schmerzen sein; es kann den Schmerz innerhalb von 10-15 Minuten (Oxycodon Akut) oder innerhalb von ca. 30 Minuten (Retard) nehmen – nur: Der Facharzt welcher dieses Medikament verordnet, sollte dessen Wirkungsweise genau kennen! Die Nachteile dieses Medikaments sind die Suchtgefahr und die Vielfalt der grausamen und schmerzenden Nebenwirkungen. Um „schmerzfrei“ zu bleiben, musste ich in regelmäßigen Abständen die Dosis immer weiter erhöhen. So lange man die Dosis erhöht, herrscht „Friede, Freude, Eierkuchen“ aber dann…. kommt der Hammer. Ich selbst habe dieses Medikament, während einer stationären Schmerztherapie im Krankenhaus Köln-Weyertal, von meinen behandelnden Ärzten (Neurochirurgen, Belegärzte) in einer Stärke von 10mg/Tag bekommen, was augenscheinlich viel zu niedrig war, weil ich -trotz der vielen Krankenhaustherapien- im Verlauf meines 10-tägigen Aufenthalts fortwährend Schmerzen in einer Stärke von 20% – 30% hatte; ab 40% wird es schon sehr schmerzhaft. Auch jetzt – während meines Entzugs – ist der verbleibende Restschmerz von 10%, meist jedoch 15% – 20% doch spürbar schmerzhaft – aber man kann diesen Restschmerz aushalten; das ist leider nicht vermeidbar.

Die neurochirurgischen Belegärzte (vierer Praxisgemeinschaft) erzählten mir – jeder für sich – immer wieder etwas anderes. Obwohl mein Schmerz linksseitig war, stellte mir einer der vier Ärzte eine Diagnose für einen rechtsseitigen Schmerz. Der PC machte das möglich. Heute weiß ich – leider zu spät – dass ich zumindest den ellenlangen Beipackzettel hätte genau durchlesen oder studieren müssen, was eigentlich einem guten Arzt, der dieses Medikament als „Wunderwaffe gegen starke Schmerzen“ verschreibt. Jedenfalls wurden meine Schmerzen chronisch.

Heute weiss ich, dass ich mit diesem Medikament grundsätzlich falsch behandelt worden bin. Nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus (meine Schmerztherapie war nicht erfolgreich) bekam ich das Medikament als sogenanntes „Dauermedikament“ verordnet. Aus Kostengründen bekam ich (schon irritiert) nicht das Medikament, womit ich im Krankenhaus behandelt wurde (Oxygesic) sondern die preiswertere Variante des Generikas Oxycodon. Die tägliche Dosis lag nach ca. 3 Wochen schon bei 120mg/Tag. Ich wurde – ohne das ich es wusste oder wollte – süchtig. Richtig positiv „angeschlagen“ hat das Medikament bei mir erst bei 280/mg Tag – 320mg/Tag.

Obwohl meine „Belegärzte/Neurochirurgen“ auch als Schmerztherapeuten tätig waren, schickten sie mich zur Weiterbehandlung zu meinem Hausarzt! Nachdem mich ein von mir konsultierter „neuer“ Orthopäde von Grund auf untersuchte, mir eine teure Rückenbandage verschrieb und mir dann mitteilte, „das sollen die in Ordnung bringen, die mir das Oxycodon in der hohen Menge verordnet haben“ (sinngemäß). Ich bekam richtige Angstgefühle und  leitete bei mir selbst einen Entzug ein. Ich reduzierte die Dosis ca. alle 2-3 Tage um jeweils ca. 10mg. Mit dem beginnenden Entzug lernte ich die wirkliche, sehr schmerzhafte Grausamkeit der Nebenwirkungen kennen. Ich wusste nicht mehr, ob der Rückenschmerz von den Nebenwirkungen her rührte oder ob es der Rückenschmerz selbst war. Jedenfalls waren die NW-Schmerzen so reichlich und so schmerzhaft, dass ich in meiner Not u.a. mit dem medizinischen Dienst der DAK in Hamburg Kontakt aufnahm und mir einen Orthopäden empfehlen ließ, der auch als Schmerztherapeut tätig war. Nach ca. 18 Monaten musste ich im Juni/Juli 2018 feststellen, dass dies doch nicht der richtige Facharzt war. Als ich während des zweiten Entzugs bei ca. 60mg/70mg angekommen war und mir der Arzt den „Erfolg“ erklärte, dachte ich mir, das kann es doch nicht gewesen sein.

Zu dieser Zeit begann meine Oxycodonkurve wieder zu steigen und die NW-Schmerzen ebenfalls.  Ich machte – in Begleitung dieses Schmerztherapeuten – während des Entzugs bis zu „Höllenqualen“ oder „höllische Schmerzen“ durch. Sobald die Dosis wieder gesteigert wurde, ging es mir zwar besser, aber der verbleibende Restschmerz war temporär auch sehr stark – ungeachtet dessen, dass ich eine begründete Angst vor einem Darmverschluss hatte (auch eine Nebenwirkung von Oxycodon). Von verschiedenen Ärzten des medizinischen Dienstes der DAK Hamburg, die ich sehr oft telefonisch konsultierte, bekam ich wiederholt mitgeteilt, ich solle es doch mal mit (parallel) Cannabis probieren. Mein behandelnder Arzt, der Orthopäde in Köln, Schmerztherapeut, der mich bereits ca. 18 Monate – mehr schlecht als recht – behandelte, verweigerte mir aber jede Form von Cannabis. „Ach, „die“ haben keine Ahnung, davon werden Sie süchtig“! …“bei mir kommt kein Cannabis über den Tisch“. Somit war ich auch hier zwangsweise und good will einem „Facharzt“ ausgesetzt, der mich während der ganzen Behandlungszeit von eineinhalb Jahren mit der Droge Oxycodon versorgte. Während dieser Zeit war ich – jeweils an einem Wochenende – mehrmals in der Notaufnahme eines Krankenhauses, einer Notfallpraxis und einem „Notfallbesuch“ bei mir zuhause. Die Ergebnisse waren alle gleich mit „null“ zu bewerten. Hiervon habe ich auch immer meinen behandelnden Orthopäden – u.a. mit schriftlichen Aufzeichnungen – unterrichtet.

Als ich nicht mehr weiter wusste, habe ich von den DAK-Ärzten, die mir Cannabis empfohlen hatten, verschiedene Adressen von Anästhesisten bekommen, die sich mit Betäubungsmitteln gut auskennen. Mein behandelnder Arzt Dr. M. Köln, Anästhesist, hat mir – neben Oxycodon u.a. – auch Cannabis auf Privatrezept verschrieben. Anfangs war ich vom angedachten Erfolg des Cannabis enttäuscht. Da ich Nichtraucher bin, fiel mir das Inhalieren oder das Verdampfen von Cannabis schwer. Die Schleimhäute und der Mundraum wurden trocken und ich nahm rasant mehrere Kilos zu. Es dauerte ca. 2 Monate, bis ich einen „durchbrechenden“ und plötzlich unerwarteten Erfolg erzielte. Von einigen wenigen Tagen auf die anderen, ging es mir immer besser. Die grausamen Entzugsschmerzen habe ich nicht mehr so stark wahrgenommen. Jetzt erst war ich davon überzeugt, das die DAK-Ärzte doch Recht behalten haben. Im Nachhinein war  ich von meinem behandelnden Orthopäden enttäuscht – hatte dieser mir doch Cannabis verweigert! In den letzten 7 Monaten (Dezember 2018 – Juni 2019) habe ich meinen Entzug (unter Leitung und in Begleitung von „meinem“ Anästhesisten und meinem Hausarzt) von ca. 190mg/Tag auf heute (28. Juli 2019) +/- 65mg/70mg senken können. Das Besondere daran war, dass ich diesen Entzug – bedingt durch die zusätzliche Cannabis-Verdampfung – mit einem  „aushaltbaren“ Restschmerzen von ca. 10, 15 – 20% fortsetzen konnte …und je niedriger die täglich Oxycodonmenge in Milligramm wurde, um so niedriger wurden auch meine NW-Schmerzen, die den tatsächlichen Rückenschmerz überlagerten.

Leider gibt es aber auch hier Probleme durch Lieferengpässe beim Cannabis, die m.E. nur künstlicher Natur sind. Durch das lange Hin und Her (Verschreibung, Apotheke, inhalieren) gehen immer einige Wochen einher, wodurch die positive Heilphase zwangsläufig unterbrochen wird und ich in meiner Not zu zusätzlichen 5mg „Akut“ greifen muss, um den Cannabis-Ausfall zu kompensieren. M.E. tragen die Krankenkassen auch hier eine Mitschuld. Heute bin ich der Meinung, dass, wenn ich nicht dem Rat der DAK-Ärzte Folge geleistet und einen guten Anästhesisten, der sich mit Cannabis auskennt, kennen gelernt hätte, wäre ich heute ein „dahinsiechendes“ körperliches Wrack. Meine Organe hätten durch die Menge von Oxycodon und der vielen Tabletten zur Behandlung der Nebenwirkungen, weiter gelitten. Es ist von mir gelinde ausgedrückt, wenn ich die Nebenwirkungs- und Entzugsschmerzen als „grausam“ einstufe. Über die bei mir aufgetretenen Nebenwirkungen von Atemnot, Schluckbeschwerden, Herzbeschwerden, kein Toilettengang u.v.a.m. möchte ich an dieser Stelle erst garnicht schreiben, obwohl diese auch reichlich vorhanden waren.

Auf die endgültige Entscheidung, über meinen Widerspruch gegen den ablehnenden Bescheid einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse (30.01.2019), warte ich noch heute. Diese Tatsache, und die Empfehlung einer Gutachterin vom MDK Nordrhein in Köln, dass für mich die Leitmedizin Oxycodon doch gut genug ist, und die Tatsache das ich am 27. Mai 2019 ein Atem- und Luftproblem hatte (ich bekam keine ausreichende Luft mehr) mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme einer Klinik in Wuppertal gefahren wurde. Mein Blutdruck zeigt bei der RTW-Messung stolze 210 : 110/115 an, was mich letztlich zu den Strafanzeigen wegen „vorsätzlicher Körperverletzung“ veranlasste.

Der Vorsatz ist dadurch erbracht, weil die Verantwortlichen alle über die Wirkung- und Nebenwirkungen des Medikaments Bescheid wissen. Nur am Rande: Die Gebrüder Sackler (Pharmakonzern Purdue USA und Mundipharma in Limburg und Frankfurt) haben Ende März 2019 vor Gericht einen Vergleich in Höhe von ca. 260 Mio U$ geschlossen. Weitere Vergleiche in zig-Millionenhöhe wurden bereits in den Jahren 2003 – 2013 geschlossen; u.a. wegen Täuschung und Irreführung von Ärzten. Ich danke KC für die Bereitstellung der Möglichkeit, meinen Fall öffentlich zu machen und empfehle jedem Interessierten unter google folgende Schlagworte einzugeben: a) Nan Goldin, Drogensucht  und  b) Gebrüder Sackler Massive Täuschung  c) Vergleich März 2019 Oxycodon. Mein Ziel ist es, auch andere leidende Schmerzpatienten darauf aufmerksam zu machen, wie gut Cannabis als Paralleltherapie geeignet sein kann. Gerne könnt ihr auch Kontakt aufnehmen unter: info@kosmetik-check.com. E-Mails werden an mich weitergeleitet und von mir beantwortet. K.B.