Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)

Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)
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Positive Inhaltsstoffe

  • - Weitere Reduzierung von Oxycodon
  • - erträglich - krank
  • - Entzugserscheinungen von 80 auf 60
  • - sind m.E. schlimmer als von 260 auf 240

Negative Inhaltsstoffe

  • - etwas Psyche
  • - temporäres, starkes schwitzen
  • - wie Blei in den Beinen/Muskelkater
  • - wie starkes kribbeln im Bein
  • - Atemschwierigkeiten/Herzbeschwerden
  • - schmerzende Unterbeine
  • - schmerzende Muskeln
  • - Macrogol erhöht
  • - Müdigkeit/Vergesslichkeit
  • - Sexuales Verhalten

Hinweis: KC stuft grundsätzlich jedes Kosmetikprodukt „wohlwollend“ ein, d.h. das ein Kosmetikprodukt, welches ursprünglich die Note 2-3 bekommen würde, mit der Note „2“ eingestuft wird (grüner Smiley). Bei einer Ursprungsnote von „4“ wird dieses Produkt wohlwollend mit der Note „3“ eingestuft. Die „Glanznote“ „6“ bekommen solche Produkte, die schlechter als schlecht sind. KC vertritt die Meinung, dass auch nur 1 NEGATIVER (roter oder pinkfarbener) Inhaltsstoff für den Organismus schädlich sein kann. (vgl. Dr. Anne Bartelt, Zitat: „Bei Hautkontakt sind Substanzen bereits nach 15 Minuten im Blut nachweisbar“!)

KC weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Produkte in Grenzwertigkeitsbereichen (z.B. 1x oder 2x „eingeschränkte Empfehlung“ oder „weniger empfehlenswert“) grundsätzlich noch als „wohlwollend“ eingestuft wird. Erst bei Überschreitung der Grenzwertigkeit/en in Richtung „mangelhaft“ oder „ungenügend“, setzt KC den Rotstift an.

Die negativen Inhaltsstoffe des auf dieser Seite angezeigten Kosmetikprodukts wurden, anteilmäßig entsprechend der Klassifizierungs-Stufen siehe Klassifizierungs- und Bewertungsrichtlinien, Quellennachweise ) Vorgehensweise: Klassifizierungs- und Bewertungsrichtlinien, Einstufungen, Quellennachweise), mit ROT bewertet. Positive Inhaltsstoffe in einem Kosmetikprodukt selbstverständlich und werden nicht bewertet.

Viele Kosmetikfirmen kommen ihrer sozialen Verantwortung und ihrer Fürsorgepflicht gegenüber Verbrauchern nicht nach. KC bittet Sie um Unterstützung für unsere Arbeit - sollten mehrere Pflegeprodukte - eines gleichen Herstellers - schädliche Inhaltsstoffe in den Pflegecremes verwenden ziehen Sie ihre Konsequenzen und konfrontieren Sie den Hersteller damit.

Die Rot- und Grünanteile in einem Kreis stellen nicht die Wirksamkeit des betreffenden Kosmetikprodukts infrage. Es werden, nach Noten von 10 (sehr gut) bis 0 (ungenügend), die NEGATIVEN Inhaltsstoffe in dem genannten Pflegeprodukt beurteilt.

1 negativer Inhaltsstoff (rot) z.B. PEG’s 5 - 15 Maluspunkte
1 negativer Inhaltsstoff (pink) z.B. Parabene 1 - 5 Maluspunkte
1 negativer Inhaltsstoff (orange) z.B. Phenoxyethanol 1 - 3 Maluspunkte

GELB = 1-2, GRÜN 0-1. Als Verbraucher/in sollten Sie selbst alle Kosmetikprodukte auf ihre „Sauberkeit“ hin überprüfen und auf verschiedenen Daten- und Analysebanken, Beautyforen usw. im Internet recherchieren. Hierzu empfehlen wir Ihnen auch unser Thema Nr. 2: „Macht mich meine Kosmetik krank? – Die Gesundheitspolizei der Haut.“

Unter der Rubrik „Negative Inhaltsstoffe“ listen wir die nicht empfehlenswerte, schlechten, weniger empfehlenswerten, bedenklichen oder weniger bedenklichen) Inhaltsstoffe auf. Zitat Dr. Roganowski: „auch nur ein schädlicher Inhaltsstoff, welcher dem Körper über die Haut zugetragen wird, ist für den Organismus nicht gut und kann durch einen besseren Inhaltsstoff ersetzt werden.“

ab 96 – 100 Punkte = gut-sehr gut; ab 93-96 = gut-befriedigend; ab 90-93 befriedigend; ab 88 – 90 = ausreichend; ab 84 – 88 = mangelhaft; ab 80 – 84 = mangelhaft – ungenügend; unter 80 und weniger = ungenügend. Update vom 20. Juli 2018.

Aktuelle Seite – Hier geht es zum zweiten Teil>>>>> kosmetik-check.com/Teufelsdroge als Schmerzmittel…

Hallo lieber User/in, mein Name ist Roswitha und ich danke Kosmetik-Check dafür, das sie mir eine Beitragsseite zur Verfügung stellen und es mir ermöglichen, über meine eigenen Erfahrungen aus einem verpfuschten und wahrscheinlich irreparablen Rückenleiden zu berichten. Meine Seite wird temporär aktualisiert. Nochmals Danke an das KC-Team. Roswitha. E-Mails an mich sind zu richten an info@kosmetik-check.com und demnächst an meine eigene E-Mail-Adresse.

05.04.2017. Hier an dieser Stelle möchte ich meinen momentanen Gesundheits- und Empfindungsstand (Gefühle, Schmerzen, Nebenwirkungen usw.) versuchen zu dokumentieren. Der Grund für mein Engagement, alles öffentlich zu machen liegt darin, dass ich sehr viele Blog’s und Foren durchstöbert habe und m.E. zu 80% auf „Blödsinn“ und vermehrt auf „Junkies“ gestoßen bin, welche einen wirklich kranken „Oxycodon-Patienten“ leicht in die Irre führen kann und somit keine wirkliche Hilfe ist – eher ist das Gegenteil der Fall.

Also, mein Entzug schreitet weiter voran (Gott sei Dank!) und ich möchte mit aller Gewalt runter von diesem grausamen Medikament. Tendenz ist aktuell: von 80mg – 100mg/täglich auf 70mg – 80mg/täglich. Ich habe es mir, in Absprache mit meinem behandelnden Schmerztherapeuten erlaubt, (je nach Stimmungslage und Empfinden) unregelmäßig in 10mg Einheiten abzusetzen – immer im Takt von 10 mg, und ich rede hier nur noch von der „Retard Tablette“ – oder ich habe die Stundenabstände bei z.B. 5 x 20 mg (alle 5 Stunden) ausgeweitet auf 4 x 20 mg (alle 6 Stunden) – d.h., dass ich in einem kleinen Bereich variiere mit dem Ziel, der sanften Reduzierung und einem erträglichen Entzug. Bis heute klappt das prima obwohl ich sagen muss, dass der intervallmäßig auftretende Entzug schon gut spürbar, aber m.E. zu ertragen ist. Gleichzeitig habe ich auch die Begleitmedikamente (Ibu 600/Novalgien 500) reduziert. Ich bin heute guter Dinge und möchte jedem kranken Schmerzpatienten den Mut machen zu zeigen, dass es klappt. Übrigens: Die dummen Bemerkungen oder angeblichen Mitleidsbekundungen – egal von wem –  brauche ich nicht, da stehe ich drüber. Zur Erinnerung: Am 31.1.2017 war ich bei 320 mg !!!! Ich vermute auch, dass meine Rückenschmerzen (Bandscheibe/Ischias) wesentlich nachgelassen haben – auch hierüber führe ich eine Statistik, sodass ich sagen könnte, im Rückenschmerz findet (vielleicht altersbedingt – +60 Jahre) eine temporäre, aber erträgliche Verlagerung (von links nach rechts und in die Mitte statt, aber nicht mehr Bandscheibe und nur ganz minimal der Ischias). Nächste Woche mehr. LG Gudrun (i.S. des Schmerzpatienten)

 PS: Was mir auch m.E. geholfen hat, war die begleitende Physiotherapie. Manuelle Therapie. Hier habe ich nach 5 „Verschleißtherapeuten“ (die m.E. wenig Erfahrung mit der Teufelsdroge „OXYCODON“ hatten) einen m.E. wirklich guten Therapeuten gefunden, der – so empfinde ich – die Ursache erkannt hat und gezielt den „Problemnerv“ angeht und zu bekämpfen versucht. Auch hier machte ich erst durch mein eigenes Leid die Erfahrung: Ein Physiotherapeut ist nicht gleich Physiotherapeut! Die Adresse vom Patienten ist uns bekannt – wir sind im temporären Kontakt. MfG KC.

12.04.2017. Diese Woche habe ich in Begleitung mit meinem Schmerztherapeuten (Orthopäde) weitere 20 mg (auf jetzt 60 mg – alle 8 Stunden 20 mg) abgesenkt. Meine Feststellung: Der Entzug macht sich dieses Mal bereits nach 4-5 Stunden (leicht ansteigend) bemerkbar. Viel essen (auch ein Bier! 0,5 L) helfen mir beim Entzug. Auch verspüre ich wieder „etwas Rückenschmerz – eingeklemmter Nerv“. Novalgien 500 und Ibu 600 habe ich voll abgesetzt. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)

16.04.2017 – 05:10 Uhr.  Am 13.4. hatte ich den letzten Termin bei meinem Schmerztherapeuten. Da ich den Entzug bisher gut überstanden hatte, empfahl er mir auf 40/50 mg zu reduzieren und begleitend „doch besser“  Novalgien (Novaminsulfon)  einzunehmen. Ich bekam 100 Stück Oxygesic 10 mg – Retardtabletten verschrieben = 4-5 x 10 mg/täglich – alle 5-6 Stunden. Am 15.4.17 glaube ich jedoch verspürt zu haben, dass sich mein Körper schon nach 3-4 Stunden mit Entzugserscheinungen meldet; so war es auch diese Nacht, am 16.04. um 03:45 Uhr.  Ddie „Entzugserscheinungen“ empfinde ich persönlich als „quälend und schmerzend“. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Verlauf folgt.

28.04.2017 – 05:16 Uhr. Meine Reduzierungseuphorie scheint in’s stocken geraten zu sein. Die Reduzierung auf 50 mg (alle 5 Stunden 10 mg) verlief noch einigermaßen „gut erträglich“ aber ich musste feststellen, dass sich die Schmerzen im LWS-Bereich wieder stärker bemerkbar machten. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Trotz der verstärkten Entzugserscheinungen dachte ich mir „da musst du durch“. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Am 24.4.17 reduzierte ich die Medikation auf 40 mg (4 x 10 mg alle 6 Stunden). M.E. wäre eine Reduzierung um 5 mg hilfreicher gewesen, welche ich aber durch die Tablettenvorgabe nicht machen konnte. Lt. tel. Rücksprache bei der Pharmafirma „Mundi“ in Limburg sagte man mir, dass ich die 10 mg Retard (Oxygesic) nicht teilen darf, weil es sich nicht um eine „normale Retard“ handelt, sondern um eine „Matrix-Retard“ die den Wirkstoff „rundförmig“ abgibt. Wenn die Tablette in zwei Teile zerbrochen wird, ist sie nicht mehr „rund“ und die Abgabe des Wirkstoffs ist nicht mehr richtig gewährleistet – dies kann mir einleuchten!? Aus arbeitstechnischen Gründen war es mir nicht möglich „mal so auf die Schnelle“ eine 5 mg Retard verschreiben zu lassen.

Jedenfalls sind meine „Entzugserscheinungen“ mit allen begleitenden Entzugsschmerzen wieder verstärkt aufgetreten. Auch meinen Rückenschmerz, bis in das linke Bein ausstrahlend (oder in der Po-Backe) verspürte ich temporär mehr oder weniger im Intervall – und wieder dachte ich mir, durchhalten und von dem grausamen Zeug (Oxycodon) loskommen. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Aber die von mir diagnostizierten „Entzugserscheinungen und Entzugsschmerzen“ ließen nicht nach, das Gegenteil trat ein, sie wurden stärker. Trotz des Intervalls von „alle 6 Stunden 10 mg“ hatte ich im gleichen Intervall Entzugsschmerzen von etwa einer Stärke (lt. Schmerzskala) von 1-2-3-4 ansteigend. Ab „4“ verspüre ich für mich schon eine beginnende, schmerzliche Unverträglichkeit. Da ich berufsbedingt im Außendienst war, hatte ich am 26.4.17 den ärztlichen Notdienst der DAK in Hamburg kontaktiert. Der Rückruf eines Diplompsychologen am gleichen Tag konnte mir nicht weiterhelfen (er war bei dem Thema Oxycodon und bei meinem bisherigen Verlauf) nicht der richtige Ansprechpartner und sagte mir zu, dass mich am 27.4. – zwischen 9.00 und 10.00 Uhr – ein „Neurologe-Spezialist“ zurückrufen würde.

Am 27.4. bekam ich den zugesagten Rückruf von einem Herrn Dr. Meyer, der mir sofort mitteilte, dass ich den Entzug unter keinen Umständen „so fortsetzen“ könnte und so fortsetzen soll. Aufgrund der ihm vorliegenden Untersuchungsergebnisse hätte ich „……..?…..?….?, dies und das im LWS-Bereich“ und das sich bei einer weiteren Reduzierung von Oxycodon „dies und das….??…. innerhalb von einem Jahr in der Wirbelsäule bilden könnte und die gesundheitlichen Probleme dann noch stärker und irreparabel sein könnten. Für mich waren die vielen Fachausdrücke nicht verständlich und ich sollte das mit meinem behandelnden Orthopäden besprechen. Herr Dr. Meyer hat mir auch angeboten, dass wenn ich nicht klar komme, solle ich ihm Fotos vom MRT und die Befunde schicken und man würde sich der Sache „ausgiebig“ – o.s.ä., annehmen. „Alles was bis 120 mg täglich ist, wäre noch zu verantworten“ – o.s.ä. ….und da ich ja bei +/- 50 mg liege, …………Mein Fazit: Ich habe die Oxycodon-Dosis wieder auf 50 mg erhöht und tatsächlich hatten alle Schmerzen: Rückenschmerzen, Entzugserscheinung, Entzugsschmerz, schlagartig nachgelassen. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Ich denke mir, wie kann es  möglich sein, dass nur 10 mg  mehr von diesem „Teufelszeug“ ,so eine positive Wirkung auf meine Schmerzen haben kann. Jedenfalls ist nach jetzt ca. 20 Stunden bei mir alles im grünen Bereich und ich fühle mich wesentlich besser. Nächste Woche habe ich meinen nächsten Termin beim Orthopäden. Verlauf folgt. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)

07. Mai 2017 – Nach weiterer Rücksprache mit dem Neurologen und meinem mich behandelnden Orthopäden wurde festgestellt, dass ich den Entzug (beginnend bei 320 mg Anfang Febr. 2017) zu schnell gemacht habe. Seit dem 28.04.2017 nehme ich alle 6 Stunden regelmäßig 15mg x 4 = 60 mg. Bei dieser Dosierung fühle ich mich wohl und alles ist im „grünen Bereich“. Temporär habe ich leichte Entzugserscheinungen – aber ich möchte die Dosierung nicht wieder erhöhen, wenn ich keine – zu starken – Schmerzen verspüre. Nach Rücksprache mit dem Orthopäden soll ich erst weiter reduzieren, wenn sich bei 4 x 15 mg alles stabilisiert hat – und dann in 5 mg Schritten auf 55 mg, 50mg, 45 mg usw. Verlauf folgt.

29. Mai 2017 – Bis Mitte Mai 2017 ging es mir über viele Tage recht gut, d.h. kaum Schmerzen und wenig Entzugserscheinungen. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)Ich reduzierte auf einen Rhytmus von 3 x 15mg (also statt alle 6 Stunden – alle 8 Stunden) 15mg einnehmen. Leider ohne Erfolg. Die Entzugserscheinungen kamen mit 10% – 20% – 30% zurück. Jetzt war für mich die Fage: durchhalten oder….. Ich habe jedenfalls den Neurologen Dr. Meyer (Notärztlicher (medizinischer) Dienst der DAK) angerufen und der sagte mir ganz klar: „Bleiben Sie bei 60mg, damit liegen Sie immerhin noch 60mg unter der Maximaldosis“ und ich sollte mich auf den vertretbaren „Rest-Entzugsschmerz“ einstellen und alles mit dem Orthopäden besprechen. Gleichzeitig empfahl mir der Neurologe den Arzt auf Opipramol anzusprechen. Opipramol soll eine „aufhellende“ Wirkung mit wenig Nebenwirkung haben und gut verträglich sein. Heute, am 29. Mai 2017, habe ich doch wieder, täglich, einen unangenhmen Entzugsschmerz von ca. 10-20%-25%-30% – selten in der Spitze über 30%, den ich schon als Dauerschmerz/Dauerentzug empfinde. Im Rücken verspüre ich nur temporär (links- oder mal rechtsseitig, unterer Rücken,) „vertretbare“ Schmerzen, die nichts mit dem Entzugsschmerz zu tun haben können, weil sich dieser ganz anders darstellt (schwitzen, schwere Beine, prickeln, stechend usw.). Am Mittwoch den 31. Mai habe ich einen weiteren Termin bei meinem Orthopäden. Was ich auch über einen langfristigen Verlauf feststelle, ist eine Art von „Vergesslichkeit“, die ich m.E. vorher noch nicht hatte oder nicht bemerkte und im Auge behalten werde. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Verlauf folgt.

18. Juni 2017 – Meine letzter Termin beim Orthopäden war der 31. Mai 2017. Der Orthopäde empfahl mir, jetzt erst einmal bei der Medikamentendosis von 60 mg (4x 15 mg alle 6 Stunden) zu bleiben. Von dem „Opipramol“ hat er mir abgeraten. Ich sehe das auch so. Heute, nach ca. 3 Wochen, fällt es mir schwer zu sagen, ob sich etwas im positiven oder im negativen verändert hat. Ich habe nach wie vor den gleichen Schmerz- oder Entzugsrhytmus, der sehr unterschiedlich ist. Ich  denke mir, das muss sich erst richtig einspielen. Es gibt Tage (oder zusammenhängende Stunden-Intervalle von 2 – 12 oder 24  Stunden) da geht es mir nicht gut und es gibt Tage, da geht es mir richtig gut. Die guten Tage (mit 0% bis 10%) überwiegen deutlich. Den Entzug beurteile ich von ca. 10% bis 30%, das ist noch auszuhalten. Ab 35% fängt es an kritisch zu werden. 40% oder gar 50% kann ich nicht mehr fair beurteilen, da ich diesen Zustand schon lange Zeit nicht mehr habe. Mit dem Rückenschmerz verhält es sich genau so. Kurz gesagt: es ist alles erträglich und ich hoffe, dass die Zeit für mich spielt. 30% bedeutet übrigens „3-4“ von einer Schmerzskala von 1 – 10. Was sich in den letzten Tagen bei mir neu und negativ herausgestellt hat, ist ein „etwas“ unangenehmer Muskelschmerz im ganzen Körper (temporär – meistens Nachts im Ruhezustand). Verlauf folgt.

11. Juli 2017 – Aufgrund der Verbesserung meines Entzugs- und Rückenschmerzes in den letzten Wochen, war ich nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt Dr. Grüner bemüht, die Tagesdosis von 60mg auf 50mg weiter zu reduzieren. Herr Dr. G. empfahl mir eine Reduzierung auf 10 – 10 – 30mg. – total= 50mg. Bereits nach einigen Tagen stellte ich fest, dass in meinem Körper einige unangenehme Unregelmäßigkeiten (vermehrtes Schwitzen, vermehrte Muskel- und Gliederschmerzen) stattgefunden haben. Ich vereinbarte einen weiteren Termin für den 18.7.2017.  Zwischenzeitlich haben meine Entzugserscheinungen so stark nachgelassen, sodass ich kaum noch welche verspüre. Dafür hat sich aber mein Rückenschmerz (mit steigender Tendenz) wieder zurückgemeldet. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) So wie ich es burteilen kann, hat quasi ein Austausch stattgefunden: Entzugsschmerz gegen 0% – Rückschmerz steigend von 10, 20% auf bis zu 60% (sehr unangenehmes und ständiges Aua). Da ich aus beruflichen Gründen diese Woche nicht zuhause bin, suche ich auf Anraten des medizinischen Notdienstes der DAK Hamburg, einen auswärtigen Arzt auf. Negativ ist zu erwähnen, dass ich seit 2 Tagen wieder solch starke Schmerzen (im mittleren Rücken – linksseitig-stechend) habe, dass der Rhytmus meiner Tabletteneinnahme gestört ist, zumal ich über keine „Akut“-Tablette mehr verfüge. Ich werde heute einen Arzt aufsuchen.

05. August 2017 – Da die Schmerzen immer stärker wurden, war ich am Donnerstag, 13.7. wieder bei meinem Orthopäden und bekam eine Kortison Spritze. Danach hat der Schmerz spürbar nachgelassen – leider hat die Wirkung ab nur ca. 12 Stunden angehalten und dann kam das WE. Sonntags habe ich das 1. Mal in meinem Leben einen Notarzt gerufen, der mir auch eine Spritze in die betreffende Rückenregion setzte, die aber nicht – aber auch absolut nicht – geholfen hat. Ich hatte laufend Schmerzen über Schmerzen, die ich in einer Schmerzskala von 1-10 mit 6-7 bewerte (bei 8-9 geht man die Wand hoch!). Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Am Montag 17.7. bin ich wieder bei Dr. Grüner gewesen und bekam wieder eine Spritze und ich hatte etwas empfunden, was ich bisher noch nicht kannte: ich hatte ca. 24-28 Stunden keine (oder fast keine) Rückenschmerzen mehr. Leider war Dr. Grüner ab 18.7. in Urlaub. Beruflich mußte ich für meine Firma in den Raum Dresden fahren. Da die Schmerzen leider wiederkamen, war ich wieder gezwungen meine OXYCODON-Tagesdosis zu steigern. Zwischendurch hatte ich mehrmals vergeblich versucht, den Vertretungsarzt (Dr. Barabus) zu erreichen. Leider war die Leitung  immer belegt oder es ging niemand an das Telefon.

In meiner Not habe ich wieder den Notdienst der DAK Hotlinie kontaktiert und bekam am 20.7. einen Rückruf von Dr. Sauer, der mir empfahl zu versuchen, im Raum DD einen Orthopäden zu finden, der mir auch evtl. eine Spritze geben kann, was aber schwierig sein würde. In der Schmerzspitze solle ich mir mit OXYCON AKUT (welches ich mir Gott sei Dank verschreiben lassen hatte) weiterhelfen. Es hat mir auch tatsächlich gut geholfen, aber ich rutschte wieder auf ca. 100/120 mg Tagesdosis. Mit viel Mühe (und durch eine mich behandelnde Hausärztin) bekam ich für Freitagmorgen, 21.7. – 8.00 Uhr einen Termin bei einem Orthopäden in Löbau (Oberlausitz). Ich nahm den Termin wahr. Herr Dr. Hensel untersuchte mich und machte all die Dinge, die ich schon von anderen Orthopäden kannte. Geholfen hat es mir letztendlich nichts. Herr Dr. H. gab sich viel Mühe und sagte mir ehrlich und überzeugend, dass er für eine solche Spritze nicht die notwendige Erfahrungen hat und er auch keinen Kollegen wüßte, der mir eine solche Kortisonspritze (1ml Dexlaflam und 4 ml Carbostesin) verabreichen könnte und fragte mich nur, ob ich noch mit OXYCODON versorgt sei und schrieb mich – bis zu meinem neuen Termin bei meinem Haus-Orthopäden Dr. Grüner am 8.8.17 – krank. Dies half mir jedenfalls weiter, nicht auch noch unter dem laufenden Arbeitsstress weitere Schmerzen zu erzeugen. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Zwischendurch bin ich wieder bei 120/140 mg Tagesdosis angelangt (ca. 100/120 Oxycodon und ca. 20/30mg AKUT). Das soll nicht heißen, dass ich bei dieser Dosis keine Schmerzen mehr habe, nein – die Schmerzen sind nur erträglicher bei 2-3-4-5 einer Schmerzskala. Bis heute, 5.8.17 habe ich mich „so über Wasser“ gehalten und habe jetzt um 20.00 Uhr damit angefangen, die Oxycodonmenge auf vorerst 25-25-25-25 (alle 6 Stunden) zu reduzieren, was auch nötig zu sein scheint, da ich wieder die bekannten Begleitschmerzen des Oxycodons vermehrt spüre. Fortsetzung folgt.

23. August 2017 – Mein letzter Besuch beim Orthopäden war am 8.8.2017. Ich bekam wieder eine Kortisonspritze, die mir aber nicht wirklich geholfen hat. Nach Erörterung des bisherigen Verlaufs  legte Dr. Grüner die Medikamentation auf 25-25-25-25 (alles 6 Stunden 25mg Retard) fest. Für ca. die 1.te Septemberhälfte 2017 werde ich einen Termin vereinbaren und dann soll ich jede Woche (5 Wochen lang) eine „Glucosespritze zur Verödung“ bekommen. Zwischendurch hatte ich auch ein Telefonat mit Frau Dr. L. von der Pharma-Firma Ratiopharm A bis Z. Frau Dr. L. empfahl mir auch, da ich mich bei 4 x 25 mg recht stabil fühle, noch ca. 4-8 Wochen – oder gar 12 Wochen bei dieser Medikamentation zu bleiben und erst dann sollte ich versuchen, die Medikamentation langsam zu reduzieren. Zur Zeit bin ich bei 4 x 25 mg und fühle mich – wie bereits beschrieben – „stabil“ und „erträglich“. Mein Kontrollverlauf über die letzten 10 Tage zeigt mir auf, dass ich „eigentlich“ eine gute Phase durchmache und der ertragbare Schmerz bei ca. 2-3, laut Schmerzskala von 1-10, liegt. PS: – ich sollte noch erwähnen, dass ich wöchentlich ca. 1-2 x – 10mg Oxycodon AKUT einnehme, sodass mein Wochenverbrauch nicht bei 700 mg liegt, sondern bei ca. 750 – 800 mg. Fortsetzung folgt.

15. Oktober 2017 – Am Montag, den 09. Oktober habe ich meine letzte „Glucose-Spritze“ zur Verödung ? im Bereich des Sakralgelenks (linksseitig) bekommen. Heute kann ich dazu folgendes berichten: Ob es wirklich geholfen hat, weiss ich nicht, aber es ist (im Ganzen gesehen) zu vermuten. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann ist die Tatsache, dass – wenn es mir vermeintlich besser oder gut ging oder geht – ich die Medikamentation erhöht hatte. Die Erhöhung der Medikamentation (vor allem der von Oxycodon AKUT) ist  a l l e i n e  für eine temporäre Verbesserung (weniger Schmerz) verantwortlich. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Seit dem ca. 03.10.17 habe ich die Medikamentenreduzierung von Oxycodon auf 25 – 20 – 25 – 20 (also 90 mg im Total) vorgenommen. Der Schmerz hat sich hauptsächlich von der linken auf die rechte Seite verlagert. Für mich sind das unerklärbare Ereignisse, die ich aber auch nicht mehr erklärt haben möchte. Mein Fokus liegt auf der Reduzierung von Oxycodon, denn heute weiß ich sicher – so verspüre ich es jedenfalls und die Symptome bestätigen es mir – das der ursächliche Rückenschmerz sehr stark zurückgegangen ist und ich es in der Hauptsache mit dem „Entzugsschmerz“ oder den „Entzugserscheinungen“ zu tun habe. Das bestätigen mir auch die Telefonate mit Frau Dr. L. und mit meinem Schmerztherapeuten. Ich werde also noch eine lange Zeit, und ich hoffe, dass ich nicht wieder einen Rückfall bekomme, mit diesem Thema zu tun haben. Was ich grundsätzlich zu vermeiden versuche, das sind sogenannte Stressreaktionen, Aufreger usw., da dies für mich zu 100%!! + eine Hauptursache beim Thema Rückenschmerzen sind!

Für zukünftige Reduzierungen von Oxycodon habe ich mir vorgenommen, auf die Ärzte zu hören, deren Rat zu befolgen und mir notfalls eine „zweite“ oder „dritte“ Stimme einzuholen, weil das Thema sehr komplex ist. Zum Abschluss möchte ich jedoch noch etwas sehr positives bemerken: Die Tage, an denen ich mich nicht nur „stabil“, sondern „wohl“ fühle, haben spürbar zugenommen. Wenn alles so weiter verläuft, peile ich in ca. 2-4 Wochen eine weitere Reduzierung auf 85 mg/80 mg /Tag an. Die Einnahme von Oxycodon Akut 10 mg hilft mir innerhalb von 15 Minuten extrem spürbar.  Fortsetzung folgt.

06. November 2017 – Heute kann ich nicht viel Neues berichten. Ich bin immer noch bei 90mg/Tag, aber die Schmerzabstände in den  letzten 3 Wochen sind größer geworden – also insgesamt doch eine kleine, gute Verbesserung. Zum Thema „Glucose“ kann ich heute auch sagen, dass mir diese Spritzen anscheinend doch gut geholfen haben. Der Schmerz auf der linken Seite (dort wo die Spritzen gesetzt worden sind) ist zu 90% „verschwunden“ – aber der Schmerz hat sich auf die rechte Seite verlagert. Schon verrückt. Von der Beratungsstelle der DAK (Ortophäde/Neurologe Dr. Meyer / Dr. Sauer,  habe ich erfahren, dass es sich somit nicht um eine Arthrose handeln soll, sondern um eine „muskuläre Schwäche in der Rückenmuskulatur“, die sich verstärkt nachts im Schlaf bemerkbar macht. Mit meinem behandelnden Orthopäden habe ich für nächste Woche, 13.11.17, einen weiteren Termin vereinbart und würde mir gerne auch auf der rechten Seite Glucose-Spritzen setzen lassen, sodaß ich einen weiteren Fortschriftt mache und nur noch die Entzugserscheinungen, die einigermaßen vertretbar sind, habe. Es sind Tage, da fühle ich mich wirklich „gut“ und Tage die sind „gut bis zufriedenstellend“ und „zufriedenstellend“.

Insgesamt gesehen, ist dies aber ein großer Fortschritt zum Positiven. Die Reduzierung auf 90mg ist jetzt ca. 5 Wochen her und eine Prognose aus dem Ratiopharm-Labor – Frau Dr. F. besagt, mindestens „4 Wochen“ bis „8 Wochen“, wenn nicht sogar bis „12 Wochen“. Also, da ich weiß, wie es vorher war, gebe ich den Mut nicht auf. In den Phasen wo es einem besser geht, vergisst man schnell, wie „schlecht“ es einem doch ging. Leider stelle ich im Nachhinein fest, dass es sich bei den „temporären Verbesserungen“ um einen immer wiederkehrenden langfristigen Intervall handelt – ein ständiges Auf und Ab, wobei es mir aber richtig betrachtet nicht unbedingt besser geht! Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Fortsetzung folgt.

27. Dezember 2017 – Mit stetig, ganz kleinen Schritten, schreitet der Besserungszustand – wieder einmal –  fort. Von den Glucosespritzen bekomme ich in 10 Tagen die 5.te und letzte (rechte Seite). Eine Besserung habe ich noch nicht feststellen können. Dafür bin ich aber seit Anfang Dezember auf 80mg/Tag (4x20mg) – also 10 mg weniger – runter. Die Entzugserscheinungen sind die gleichen wie bei 90mg – also nicht särker. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Ich bin immer noch guten Mutes, von diesem Teufelszeug (Oxycodon) los zu kommen. Es ist immer wieder das gleiche Auf und Ab, die gleichen Symptome, die gleichen Intervalle, die gleichen Nebenwirkungen. Mein Kopf (auch mein Gefühl) sagen mir, dass,wenn ich die Oxycodon auf nahezu NULL oder auf NULL reduziert habe, alle hässlichen Nebenwirkungen verschwunden sein sollten und „nur“ noch der Restschmerz im Rücken vorhanden ist, den man aber auch nicht unterschätzen darf, da es eben immer langanhaltende Schmerzintervalle sind! Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Was mir gut tut, ist schwimmen zu gehen – aber dafür fehlt mir oftmals die Zeit. Alles in allem gesehen, brauche ich nur in meinen Aufzeichnungen zu blättern um festzustellen, wie schlecht es mir doch ging und wieviel besser es mir eigentlich heute geht, mit der Aussicht auf weitere Besserung. Ich plane für den 10.1.2018 – meine letzte Glucosespritze – in Absprache mit meinem behandelnden Orthopäden, auf 70mg bezw. 60 mg/Tag zu reduzieren. Sonst ist alles wie gewohnt. Fotzsetzung folgt.

09. Februar 2018 – Seit dem 10.01.2018 bin ich auf 3 x 20 mg = 60 mg. Aber es ist immer wieder das gleiche Spiel mit den Nebenwirkungen und den Entzugserscheinungen. Trotz der 5.ten Spritze am 10.01.2018 kann ich heute, vier Wochen später, ganz klar sagen: Die Glucose-Spritzen (5 x links- und 5x rechtsseitig) haben anscheinend nichts zum Positives verändert. Alle scheinbaren „Verbesserungen“ muss ich heute der höheren Dosierung von 80mg bezw. 90 mg/Tag von Oxycodon zuschreiben. Seit ca. 15. Januar 2018 spüre ich auch wieder verstärkt meine Rückenschmerzen (links-, rechts-, mitte- und oberhalb des Rückens und meistens im „Schlaf“, obwohl ich die letzten Tage keinen Schlaf mehr hatte. Jede halbe Stunde bin ich vor Schmerzen aufgewacht. auch die Anschaffung von 2 x einer neuene Matratze hat nichts gebracht, sondern nur unnötiges Geld gekostet.

Am Dienstag, 06.02.2018 hatte ich meinen erneuten Termin bei meinem Orthopäden Dr. Grüner. In Absprache mit ihm sind wir bei 60mg (3 x 20mg) verblieben. Da meine Schmerzen aber in den letzten drei Tagen wieder stärker wurden, besonders nachts, und ich nicht mehr zum schlafen kam, hatte ich heute noch einmal meine Krankenkasse (DAK) kontaktiert und bekam einen Rückruf von Herrn Dr. Uregelu…. Herr Dr. U. kennt meine Krankengeschichte schon von Anfang an. Als wir über die erneute, verstärkte Zunahme von Schmerzen sprachen, kamen wir auch (aufgrund einem Fernsehbericht zum Thema Cannabis gegen Schmerzen) auf Cannabis zu sprechen. Herr Dr. U. teilte mir mit, dass dies eine gute Lösung für mich sein könnte, aber die Erfahrungen bei den Ärzten noch sehr gering sei. Herr Dr. U. bereitet mir jetzt eine Liste vor, in denen er Ärzte aufführt, die sich mit Cannabis und Rückenschmerzen auskennen; diese Liste wird er mir nächste Woche zusenden. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Es hat den Anschein, dass sich zu den Rückenschmerzen, nun  auch wieder die Entzugserscheinungen und/oder Nebenwirkungen stärker (und intervallmäßig über mehrere Stunden) bemerkbar machen. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Und immer wieder das Übliche: Aua in den Gliedern, Muskelschmerzen, Schwitzen, Unwohlsein im ganzen Körper, Phantasieträume und unruhigen Schlaf von max. 1 Stunde und m.E. auch Vergesslichkeit. Nicht unerwähnt möchte ich auch die Gewichtszunahme von ca. 9 – 10 kg seit April 2017. Zum Glück haben wir Karneval und ich habe ein paar Tage frei. Mit den Schmerzen und den Nebenwirkungen könnte ich nicht vernünftig arbeiten. Ca. 16:40 Uhr Sorry, aber momentan geht es mir wirklich nicht so gut – nein, es geht mir schlecht Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) und ich werde (Not gedrungen) nach einer 10mg AKUT greifen, die ich „Gott sei Dank“ als Reserve habe. Fortsetzung folgt.

17:01 Uhr. Tja, da bin ich wieder, obwohl es nicht so geplant war. Um 16:40 Uhr habe ich 10mg „Oxycodon AKUT (blau) genommen und bereits nach 10-15 Minuten !!! ging es mir spürbar besser. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) und jetzt nach 20-25 Minuten nochmals viel besser Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Kurz gesagt: Es ist für mich unvorstellbar und ich bin quasi in 20 Minuten ein „neuer“ Mensch geworden. Da ich dieses Teufelszeug und Wundermittel zugleich, nach nunmehr 14 Monaten sehr gut zu kennen glaube, weiß ich aber auch, dass ich etwas verändern muss, denn so kann es nicht weitergehen. Ich denke, dass ich bis zu meinem nächsten Termin am 12.3.2018, die Tagesdosis auf 65mg, 70mg, 75mg  bezw. 80mg Retard anheben werde müssen. Fortsetzung folgt.

13. Februar 2018 – Wider Erwarten ging es mir in den letzten 3 Tagen richtig „gut“. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Ich hatte die Dosis um täglich 10mg (also jetzt wieder auf 70mg , alle 8 Stunden = 20/08.00 Uhr – 20/15.00 Uhr – 30/22:00 Uhr angehoben. Die Verlagerung auf 30mg um 22:00 Uhr hat meine Rückenschmerzen während der Nacht sehr positiv beeinflusst.  Gerne hätte ich den Versuch auf 65 mg beschränkt, dies war mir aber durch die Vorgabe der Tabletten nicht möglich. Heute, ca. 10:15 Uhr verspüre ich wieder die gewohnten „Entzugserscheinungen“, allerdings relativ gering, was ich mit 0 – 1 bezeichne. Bei 2 wird es dann schon kritisch. Einhergehend mit den „Entzugserscheinungen“ spüre ich auch wieder den Rückenschmerz mit einer Stärke von ca. 3, bei einer Skala von 1 – 10. Jetzt um 12:00 Uhr hat alles wieder etwas nachgelassen. Ich hoffe nur, das diese bekannte Prozedere nicht wieder von Vorne anfängt. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Jetzt um 13:00 Uhr sind die „Entzugserscheinungen“ wieder weg und der Schmerz im Rücken hat auch wieder nachgelassen. Fotsetzung folgt.

17. Februar 2018 – 02:15 Uhr: Für meine eigene Kontrolle möchte ich hier einen Zwischenbericht festhalten, weil es mir seit dem 15. Februar wieder „schlecht“ geht. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Immer wieder das gleiche Spiel – wie bei einem Punchingball. Entzugs- oder Nebenwirkungsschmerzen und Rückenschmerzen mit ansteigender Tendenz, d.h. Montag gut: Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019), Dienstag 1-2 Stunden Schmerzen noch gut Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019), Mittwoch, 14.2. = 3-5  Stunden Schmerzen: Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019), Donnerstag, 15.2. = 4-7 Stunden Schmerzen: Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019), Freitag, 16.2. = 7-9 Stunden Schmerzen: Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019). Momentan 03.00 Uhr geht es mir gut bis zufriedenstellend. Bemerken möchte ich noch, dass ich am Dienstag ein Schreiben vom medizinischen. Dienst der DAK, Dr. U. bekam mit der Anschrift von 3 Anästhesisten, die ich wegen einer Cannabis-Verordnung kontaktieren soll. Wegen der Karnevalstage ist aber erst ab Montag, 19.2. eine Kontaktaufnahme möglich.

18. Februar 2018 – 04:10 Uhr: Sonntag, 18.2 = Tagsüber,  am Samstag bis ca. 19:00 Uhr, hatte ca. 8-10 Stunden Rückenschmerzen und konnte es nicht mehr aushalten. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Um 19:00 (Samstag) Uhr habe ich eine 10 mg! AKUT genommen. Bereits nach 5 Minuten ging der Rückenschmerz (stark spürbar) von „7“ der Schmerzskala 1-10, auf „0“!!! zurück, Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) d.h. selbst mein Dauerschmerz von ca. 1-2, den ich schon seit Monaten als „normal“ empfinde, war verschwunden. Und das hat jetzt schon 8 Stunden angehalten. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Jetzt um 06:00 Uhr ist der Rückenschmerz wieder da, ohne wenn und aber. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Um 08:00 werde ich, obligatorisch, meine Oxycodon 20mg nehmen Jetzt um 09:00 Uhr ging der Schmerz m.E. „etwas“ und langsam auf 1-2 zurück, baut sich aber seit 10:00 Uhr langsam wieder zum Dauerschmerz 2-3 (trotz Medikament) auf. Das gleiche Spiel, wie an allen Tagen !! Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)

Montag, 19. Februar 2018: 08:00 Uhr. Gestern am Sonntag habe ich nach einem Dauerschmerz von ca. 3-4 um 15:00 Uhr zu einer Oxycodon 10 mg AKUT gegriffen Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)…und wie immer, bereits nach 10 Minuten ging es mir wesentlich besser. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  In der Nacht habe ich von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr erstmals wieder gut geschlafen – ohne spürbare Schmerzen – aber um 06:30 Uhr heute morgen war der Schmerz schon wieder da. Auch die Muskelschmerzen waren wieder vorhanden (am ganzen Körper) so als hätte ich gestern an der Olympiade teilgenommen. Um 08:00 Uhr habe ich wieder meine 20mg (obligatorisch) eingenommen und jetzt um 09:00 Uhr geht es mir wieder „etwas“ besser. Um 10:00 Uhr werde ich in der Praxis für Anästhesiologie wegen einem Termin anrufen. 20.2.18: Die Praxis der Anästhesistin erklärte mir, dass ein Orthopäde die Behandlung mit Cannabis auch durchführen kann und empfahl mir zuerst ein Gespräch mit meinem behandelnden Orthopäden

Mittwoch, 21. Februar 2018 – 07:30. IST-STAND: 25-20-25 mg (70mg). 26.2.18: IST-STAND: 70-75mg. Ich werde wieder erhöhen müssen auf 20-20-20-20 bezw. auf 30-20-30 = 80mg, um AKUT (die ich, soweit vorhanden, gelegentlich zur Unterstützung genommen habe) zu vermeiden. Mein Termin bei Dr. G. am 5.3.2018.

Montag, 05.03.2018 – 07:30 Uhr. IST-Stand: 20-20-20-25mg = 85mg. Um 06:50 Uhr habe ich 30mg Retard eingenommen und (warum auch immer, denn ich kann diese Intervalle der einsetzenden Wirkung nicht mehr genau nachvollziehen) geht es mir jetzt um 07:40 Uhr schon wieder besser. In der Nacht hatte ich wieder übermäßig geschwitzt und die übliche Symptome (unwohl, kribbeln, Plutonium-Gefühl) in einer Stärke von 3-4 gehabt. Jetzt liegen diese Symptome bei einer Stärke von 1-2 oder 2-1.

Mittwoch, 07.03.2018 – 04:10. Rückblick. Vom ärztlichen Dienst der DAK in Hamburg (Orthopädie und Neurologie, der mir diese, weitere Vorgehensweise, empfohlen hat) bekam ich ein Schreiben mit den Anschriften von 3 Anästhesisten in meiner Region. Fachärzten, die sich mit BTM (hier: Cannabis) bestens auskennen. Bei meiner Kontaktaufnahme mit einem dieser Ärzte wurde mir mitgeteilt, dass ich eine Überweisung von meinem behandelnden Orthopäden mitbringen und mich dann vorstellen soll (soweit mein behandelnder Arzt kein Schmerztherapeut ist), was er aber ist. Bei meinem letzten Orthopäden-Termin am 5.3.2018 – 09:15 Uhr habe ich Dr. Grüner auf das Empfehlungsschreiben der DAK-Ärzte hingewiesen; seine ärztliche Reaktion war für mich als Patient, der seit einem Jahr mit diesem „Oxycodon-Gift“ und anderweitig behandelt wird, enttäuschend. Auf die näheren Einzelheiten möchte ich hier an dieser Stelle nicht eingehen. Ich erhielt eine „unmissverständliche“ Antwort auf das Empfehlungsschreiben. Kurz gesagt: Über den Schreibtisch des Orthopäden geht i.S. „Cannabis“ grundsätzlich nichts. Auf Begründungen oder besser gesagt auf die Nichtbegründungen möchte ich nicht näher eingehen. Ich bekam wieder das gleiche verschrieben, was ich schon seit mehr als 15 Monaten verschrieben bekomme: Oxycodon für 4 Wochen. In einer Dosierung von 20-20-20-20.

Für mich als Patient ist es unbegreiflich, wie es zu solch unterschiedlichen ärztlichen Aussagen oder Behandlungsmethoden kommen kann oder darf, zumal m.E. ein klarer Sachverhalt zu erkennen ist. In meiner Not kann ich mich nur an den ärztlichen Dienst der DAK wenden, was ich auch gestern getan habe. Die Antwort war kurz und verständlich: „Der Arzt kann so entscheiden, wenn er….“ Ich bekam diverse Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise und möchte jedoch folgende ärztliche Aussage zitieren: „Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen damit gemacht“ und „das der Kollege sich damit anscheinend nicht auskennt“ (gemeint ist Cannabis in einem solchen, wie bei mir geschilderten Fall). Ich verfüge jetzt über eine Facharztadresse in Hamburg, spezialisiert auf Cannabis-Behandlungen und bekomme von der DAK Hamburg Anschriften von Orthopäden, die sich auch mit Cannabis auskennen.

25.03.2018 Ich warte noch auf die Post von der DAK. Ansonsten hat sich in den letzten 3 Wochen wenig verändert, bis auf die Tatsache, dass sich – trotz der Gabe von 80mg/Tag (20-20-20-20) Oxycodon – laufend unangenehme und starke Schmerzen im Rücken und die verschiedensten Nebenwirkungsschmerzen habe. Ich hatte bei meinem letzten Arztbesuch zusätzlich 5 mg/Akut verschrieben bekommen, die ich „Anfallsweise“ eingesetzt habe und so kam ich wieder schnell auf insgesamt 90mg/Tag. Die AKUT-Tablette habe ich (auch bedingt durch eine zusätzliche Grippe) langsam ausschleichen lassen, dafür aber 2 x 500mg Ibuprofen für ca. 4-6 Tage eingenommen. Heute bin ich – und das seit 3 Tagen – bei 25-20-25-20 stabil. Ich hoffe, dass ich nicht wieder irgendwann erhöhen muss.

05.04.2018 Heute jährt sich mein Oxycodon-Bericht. Alles was sich bei mir in dieser Zeit positiv geändert hat, ist die Tatsache, dass ich – wie in Form eines Tagebuchs – meinen Krankheitsverlauf (mit Medikamentendosis) schriftlich fixiert habe und leider feststellen muss, dass sich eigentlich nichts zum Positiven verändert hat. Mein OXYCODON-Verbrauch liegt – genau wie vor einem Jahr – bei +/- 80 – 90 mg/Tag. Erschwerend kam für mich in den letzten Wochen die Grippe hinzu, über deren Verlauf ich ca. 16 Tage lang Antibiotika verschrieben bekommen habe. Die Oxycodon-Schmerzen (Rücken: unten, mittig, links, rechts und oberer Rücken) sind mir geblieben. Die Grippe ist m.E. langsam verschwunden, wofür ich morgen nochmals meine Hausärztin in Neugersdorf aufsuchen werde. Aber mit meinen Rückenschmerzen kann es so nicht mehr weitergehen.

06.04.2018 Ich hatte heute ein interessantes Erlebnis. Meine Hausärztin war in Urlaub und ich musste vertretungsweise zu einem anderen Hausarzt, Herrn Dr. Hadlich – ebenfalls in Neugersdorf. Herr Dr. H. sagte mir, dass ich kein Antibiotika mehr nehmen sollt,  da sich mein Grippe-Verlauf dem Ende nähert. Die Grippe ist auch tatsächlich langsam „ausgeschlichen“. So ganz nebenbei kamen wir auch auf mein Krankheitsproblem „Rücken“ zu sprechen. Herr Dr. H., der auf mich einen sehr kompetenten und überzeugten Eindruck machte, zeichnete mir zwei „Männchen“ auf ein Blatt Papier und kreiste dort meinen Schmerzverlauf (beginnend mit der „Knorpelabsplitterung“ im rechten Kniegelenk ca. Mitte Juli 2016) ein. Um das Kniegelenk machte er einen kleinen Kreis und kreiste dann den ca.-Krankheitsverlauf (inkl. der Untersuchungen bis zu meinem Krankenhausaufenthalt im Dezember 2016) ein. (MRT Bandscheibe links, Bandscheibe rechts, Pobacke links, Pobacke rechts usw.) Parallel hierzu schilderte ich den langen Weg der Untersuchungen von einer 4-Personen Neurochirurgischen Praxis in Köln-Weyertal und von dort bis hin zur ersten OXYGESIC-Gabe (von 10mg im Krankenhaus, wohin ich von einem Neurochirurgen, der mit 3 weiteren Neurochirurgen als Belegarzt in diesem Krankenhaus praktizierte, in eine 9-tägige Schmerztherapie eingewiesen und erfolglos behandelt wurde).

Hier begann mein Leidensweg-„Oxycodon“, der sich innerhalb von ca. 12 Wochen auf ca. 300 mg/täglich bis zum ca. Februar 2017 erhöhte und mir, so wie ich es für mich empfunden habe, zwar eine starke Linderung der Rückenschmerzen bescherte, aber dafür eine Fülle von „grausamen“ Nebenwirkungen, die alle in der Beschreibung des Medikaments aufgeführt sind, bescherte. Herr Dr. H. erklärte mir, mit Hinweis auf seine skizzierte „Männchen-Zeichnung“, dass ich von Anfang an vollkommen falsch behandelt wurde. Es wurde nicht die Ursache behandelt, sondern der Schmerz mit Medikamenten. Für mich waren seine Aussagen nahezu deckungsgleich mit meinen gemachten Erfahrungen. Herr Dr. H. empfahl mir ein Gespräch mit meinem behandelnden Hausarzt und die Möglichkeit einer Reha-Klinik, wo auch der chronische Schmerz behandelt würde. Ich nahm die skizzierte Aufzeichnung  mit zu meinem nächsten Termin beim Orthopäden und hatte das Thema (ca. 11.4.2018) angesprochen. Mein Orthopäde, Herr Dr. G., fand die Aussagen auch „schlüssig“, verschrieb mir meine Bedarfs-Medikation (tägl. +/- 90mg).

06. Mai 2018  Aufgrund der Empfehlung einer Fachklinik für Rückenschmerzen/Neurologie/Psychiatrie in der Oberlausitz wählte ich einen Besuchstermin bei meiner Hausärztin, der ich auch den skizzierten Bericht (mit Notfall-Vertretungsschein) von Dr. H. vorlegte. Wegen meiner AD-Tätigkeit musste ich mich für den Kölner Raum oder für den Raum Oberlausitz entscheiden. Am 03. Mai 2018 hatte ich das Thema bei der Hausärztin angesprochen, die sich natürlich wunderte, wieso ich das alles nicht in Köln behandeln lasse. Ich legte meine beruflichen Gründe noch einmal dar und die Hausärztin sagte mir, dass sie das „alles“ einleiten könnte, dafür aber zuerst einen Bericht über den bisherigen Krankheitsverlauf (mit MRT-Untersuchungen) einsehen möchte, inkl. einem aktuellen „Befund“. Mein nächster Termin bei meinem Orthopäden steht noch aus (ca. 20. KW 14.-18.5.2018).

Bemerken möchte ich, dass mein „OXYCODON-Bedarf“ zwischenzeitlich auf 95 – 105 mg/Tag angewachsen ist, aber „irgendwie“ eine Art von Stabilität zu erkennen ist; also nicht wieder „ein sofort weiter hoch“. Auch ist seit 4 Tagen mein körperlicher Zustand ebenfalls „irgendwie“ etwas anders, was vielleicht auch daran liegen kann, dass ich vor 10 Tagen wieder angefangen habe, leicht zu joggen. Warum und wieso ich wieder damit angefangen habe, das würde hier in der Schriftform zu viel Erklärungstext benötigen. Jedenfalls kann ich dazu sagen, dass ich seit ca. 10-14 Tagen zum ersten Mal wieder das Gefühl hatte, leicht joggen zu gehen oder überhaupt „gehen zu können!“. Mein Muskelkater war am nächsten Tag so enorm, dass ich mich nicht an einen derartigen muskulären „Körperzustandsbericht“ erinnern kann. Wenn ich dies alles in einer Art Gesamtheit betrachte, so macht es für mich doch einen Sinn und es ist für mich eine Logik erkennbar. Ich habe mir jetzt um 04.00 Uhr morgens vorgenommen, morgen Abend wieder „leicht“ joggen zu gehen. Hierzu möchte ich nochmals betonen, dass ich ein solches Gefühl oder Verlangen in den letzten 18 Monaten nicht mehr hatte oder mich zumindest nicht daran erinnern kann. Auch die Nebenwirkungen von „Oxycodon“ scheinen sich „eingespielt“ zu haben und/oder ich nehme diese Nebenwirkungen nicht mehr so genau wahr. Irgendwie komisch, aber auch (wenn ich weiter positiv denke) logisch. Fortsetzung folgt.

13. Juni 2018 Zwischen meinem letzten Bericht und heute liegen jetzt gute 5 Wochen und es hat sich einiges zum NEGATIVEN verändert. Die alten und bekannten Schmerzen und Nebenwirkungen sind wieder verstärkt aufgetreten. Am 14. Mai 2018 hatte ich meinen Orthopäden-Termin wahrgenommen. Herr Dr. Grüner verschrieb mir wieder meine Medikamente (ich lag jetzt bei einer Tagesdosis von +/- 110 – 120mg (inkl. Akut 5mg – 10mg) und stellte einen Re-Ha-Antrag, den ich bei der Kasse abgab. Dieser Antrag liegt noch zur Prüfung bei der DAK. Seit ca. Anfang Juni „rutsche“ ich mit meiner OXYCODON-Dosis wieder weiter nach oben. Meine tägliche Medikamentendosis von OXYCODON (+ 2 – 3 x täglich Akut 5 mg) ist auf insgesamt +/- 125 – 135mg gestiegen. Es ist genau das gleiche Strickmuster wie ich es schon seit Januar 2017 kenne. Das soll aber nicht heißen, dass ich bei dieser Tagesdosis keine Schmerzen mehr habe! – diese sind temporär (aber weniger stark) unterdrückt. Mit der Erhöhung der Medikation sind auch die von mir als grausam empfundenen Nebenwirklungen wieder verstärkt spürbar: starkes Schwitzen, Muskelkater, Gelenk- und Gliederschmerzen, Vergesslichkeit!!!, extreme Müdigkeit. Die Müdigkeit hilft mir, in die einzelnen Schmerzphasen „rein zu schlafen“, sodass ich den Schmerz nicht so stark und intensiv empfinde. Seit gestern bin ich beunruhigt, da ich zum ersten Mal auch die -oftmals erwähnten- Nebenwirkungen der „Darmverstopfung“ verspürt habe. Ich warte auf meinen Re-Ha-Termin und hoffe immer noch, doch noch alles (mit entsprechender Hilfe) in den Griff zu bekommen.

23. Juni 2018  Am Freitag, den 15. Juni 2018 habe ich nochmals meinen Medikamentenverbrauch von OXYCODON „studiert“ und bin zu der gleichen Feststellung gekommen, dass ich immer, wenn ich die Dosis um einige Milligramm (5-10-15) erhöht habe, der Schmerz spürbar nachgelassen hat. Heute bin ich in einem Stadium, wo ich den Schmerz einfach nicht mehr aushalte. Der Schmerz dominiert alles Lebenswerte. Meinen behandelnden Orthopäden konnte ich tel. nicht erreichen und die Hotlinie der DAK antwortet auch nur noch mit einem Anrufbeantworter. Kontaktaufnahme an einem Freitag ist leider nicht mehr möglich. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich mit Hilfe von meinen „Oxycodon-Resten“ die Tagesdosis (eigenmächtig) auf +/- 160mg + 10  mg Akut erhöhen kann – bis zu meinem nächsten Arzttermin am 25. oder 26. Juni 2018. Bereits kurz nach Einnahme der ersten erhöhten Dosis von 40mg (40-35-40-35) ging es mir wieder „wesentlich“ besser. Bis heute, 23.6.2018, nehme ich, da ich keine AKUT mehr habe, 45-35-45-35 und bin mit dieser Dosis „angenehm Stabil“. Auf den positiven Bescheid meines ReHa-Antrags warte ich und hoffe, dass ich mit dessen Hilfe doch noch eine spürbare Verbesserung – ohne laufende Erhöhung der Tagesdosis – erreiche. Fortsetzung folgt.

24. Juni 2018  Aus meinem „angenehm Stabil“ ist ein „komisches“ und schwer erklärbares „Stabil“ mit wieder stärkeren Rückenschmerzen“ geworden. Nachts hatte ich neben dem – fast regelmäßigen – starken Schwitzen (ca. alle 60-90 Minuten) einen stark trockenen Mund und trotz 10 Stunden Schlaf (mit stetigen Phantasierungen) bin ich immer noch müde. Den erschwerten Stuhlgang habe ich durch eine sehr ballaststoffreiche Ernährung m.E. wieder im Griff. Meine Flüssigkeitsaufnahme in der Nacht: ca. 06 Liter – tagsüber: ca. 3-4 Liter, wodurch sich auch das starke schwitzen für mich erklärt. Am 26. Juni nahm ich meinen Orthopädie-Termin wahr und bekam wie immer meine üblichen OXYCODON (40-40-40-40 + 10-15 Akut) verschrieben. Am 1. Juli war ich dann schon bei 170mg/Tag Retard und 10-15 mg Akut. Die Nebenwirkungen (oder der Schmerz) wurden immer etwas stärker. Ich wartete weiter auf meinen Bescheid zum ReHa-Antrag. Fortsetzung folgt.

16. Juli 2018   Am 2. Juli war ich in Köln bei meinem Hausarzt, weil ich schon seit mehr als 14 Tagen unregelmäßige Schmerzen im Bereich meiner Leisten-OP (vor ca. 6 Jahren) habe. Im Kopf machte ich mir schon die aller schlimmsten Gedanken, weil die Darmverstopfung noch nicht lange zurück lag. Mein Hausarzt bestellte mich für eine Ultraschalluntersuchung für heute ein. Das Ergebnis: „Es kann sein, das die Schmerzen nach ca. 6 Jahren noch eine Erscheinung von der OP sind. Es wäre alles in Ordnung, insbesondere im Darmbereich“. Mein jetzt behandelnder Hausarzt (Dr. Strasser) war die Vertretung für Dr. Ebert, der in Urlaub war. Herr Dr. Strasser sah sich meinen Krankheitsverlauf und die Dauerbehandlung mit OXYCODON an und ich spürte, dass er „einiges“ nicht gut fand. Herr Dr. S. stellte mir mehrere Fragen, die ich alle mit einem „nein“ beantwortete. Zum Schluss kamen Fragen wie: Haben Sie schon einmal dies oder das ……… usw. usw. Ich meine herausgehört zu haben, dass Herr Dr. S. mit OXYCODON „einige“ Erfahrungen haben musste. Dr. S. befragte mich auch nach Amitriptylin, die ich auch mit „nein“ beantworten musste und verschrieb mir 50 Stück 10 mg Tabletten, wovon ich abends eine nehmen sollte. Kurz gesagt, am nächsten und an den folgenden Tagen ging es mir wesentlich besser. Die Schmerzen, verursacht durch die Nebenwirkungen von OXYCODON, waren spürbar weniger geworden.

22. Juli 2018 und 27. Juli 2018. Da die Rückenschmerzen wieder stärker wurden hatte ich nach Rücksprache mit dem med. Dienst Dr. Meyer (Orthopäde und Neurologe – DAK) auf 20 mg Amitriptylin erhöht und in der Folge auf 40mg (2x20mg) Amitriptylin. Die Oxycodon-Tabletten habe ich auf 35-35-35-35 senken können und auf die AKUT Tablette habe ich ganz verzichten können. Mein nächster Termin beim Orthopäden ist erst am 7.8.2018. Ich hoffe, das alles gut geht und ich nicht wieder irgendeine Tablette erhöhen muss. Am 27. Juli bekam ich von einem anderen Orthopäden (med. Dienst DAK) die Auskunft, dass ich ohne Bedenken auf 60 mg Amitriptylin erhöhen könnte. Wegen der Urlaubszeit musste ich wiederholt mit „Vertretungen“ sprechen.

15. September 2018. Am 7.8.2018 bekam ich von meinen Orthopäden wieder obligatorisch meine Oxycodon-Tabletten für 1 Monat. Gleichzeitig hatte ich mir einen Termin bei einem Anästhesisten, welche mir vom medizinischen Dienst der DAK empfohlen wurde, für den 12.9.2018 in Köln gemacht. Nachdem ich mich angemeldet hatte, musste ich am PC einen langen Fragenbogen (über meine bisherigen Behandlungen usw.) ausfüllen und kam dann in das Sprechzimmer. Zwischenzeitlich hatte der Anästhesist meine MRT’s angeschaut und kam zu dem Ergebnis, dass auf der rechten Seite meine Bandscheibe auf einen Nerv drückt und dadurch die Schmerzen verursacht werden – eine Feststellung, die bisher noch niemand bei mir gemacht hatte. Herr Dr. Marthes war sehr freundlich, hatte sich sehr viel Zeit genommen und ich schenkte ihm mein Vertrauen. Ich bekam von ihm „haufenweise“ Novaminsulfon 500 und Ortoton Forte verschrieben und erhielt einen Medikament-Einnehmeplan. Auch für Cannabis wurde ich vorgemerkt.

19. September 2018. Ich musste die verschriebenen Tabletten wieder absetzen, weil ich diese absolut in dieser Menge 2-2-2-2 Novaminsulfon 500 und zusätzlich 1-1-1-1 Ortoton (gegen die Nebenwirkungen von Oxycodon – Muskelschmerzen) nicht vertragen habe. Hierzu ist zu sagen, dass ich die gleiche Medikation bereits von 1 1/2 Jahren von meinem Orthopäden Dr. Grüner erhalten hatte, sowie im Krankenhaus während der Schmerztherapie über 10 Tage!!! Hat alles nichts geholfen. Ich werde noch verrückt von den andauerndern Restschmerzen. Mein Oxycodonverbrauch liegt momentan bei 40-40-45-45 (170 mg) zuzüglich täglich 5 – 15 mg Akut! und seit ca. 5 Wochen 4 x 12,5 mg Amitriptilin. Die Nebenwirkungen von Amitriptilin (ca. 50 mg – Tag) sind auch nicht von der Hand zu weisen. Ich bin dauernd müde und habe viel mit Durst und Mundtrockenheit zu kämpfen. Ehrlich gesagt, ich weiß schon gar nicht mehr von welchem Medikament ich welche Nebenwirkungen habe. Ich warte gespannt auf die Cannabis-Verschreibung und hoffe nur noch, dass mir das auch wirklich hilft. Jedenfalls werde ich diese dauernden Schmerzen nicht mehr lange aushalten….Fortsetzung folgt.

03. Oktober 2018. Gott sei Dank!?. Mein Cannabis liegt seit 02. Oktober in der Apotheke bereit. Ich habe zuerst einmal 5 Gramm „privat“ verschrieben bekommen um zu prüfen, ob mir das auch wirklich hilft. Für mich ist es der letzte Versuch. Aus Berufsgründen kann ich dieses BTM erst am Montag abholen. Einen „Verdampfer“ habe ich mir schon in einem Fachgeschäft gekauft. Die Handhabung scheint schon sehr Beratungsintensiv zu sein. Mein Oxycodon-Verbrauch ist in der Zwischenzeit auf 180+ mg gestiegen. Ich habe bis zum 2.10. 45-45-45-40 eingenommen plus temporär 5-15 mg Oxycodon Akut. Nochmals: Das Oxycodon ist schon ein Segen bei starken Schmerzen – wenn nur nicht diese scheiss Nebenwirkungen wären. Ich habe festgestellt, dass ich das zusätzliche Amitriptilin bei 4 x 12,5 mg geblieben ist. Der Vorteil durch die Hinzunnahme von Amitriptilin ist eindeutig festzustellen: Es braucht mehrere Tage bis ich den Oxycodon-Verbrauch erhöhen (jedoch weniger als sonst) erhöhen musste. Fortsetzung folgt!

14. Oktober 2018. Am 5. Oktober habe ich das mir verschriebene Cannabis in der Apotheke abgeholt. Überrascht war ich von der Tatsache, dass mir keiner auch nur die „geringste“ Auskunft zu diesem Medikament machen konnte. Ich habe mich in den so genannten Fachläden schlau gemacht und von einem selbst Betroffenen beraten lassen. Zuerst habe ich mir ein Inhalationsgerät zum Preis von € 89,00 (Crazy One – Compact Vaporizer) gekauft und anschließend (am Abend) machte ich meine ersten „Versuche“. Hierzu ist zu sagen, dass ich den Qualm widerlich finde. Ich habe mehrere Anwendungsfehler gemacht, über die ich mich dann erneut habe beraten lassen. Heute, nach knapp 10 Tagen, kann ich sagen, das dieses Cannabis tatsächlich zu helfen scheint. Mehr kann ich aber erst sagen, wenn ich hinreichende „Versuche“ gemacht habe. Meine ersten Versuche waren und sind bis heute, die zusätzlichen „Akut-Tabletten“ von Oxycodon abzusetzen, was mir auch zu gelingen scheint. Trotzdem sind meine Versuche viel zu komplex, um sie hier auf Papier ausführlich und verständlich zu beschreiben. Eine euphorisierende Wirkung habe ich aber bisher nicht festgestellt – nicht das Geringste!  Sobald ich wieder über etwas nennenswertes berichten kann, melde ich mich. Fortsetzung folgt.

04. November 2018. Weitere Versuche mit dem Cannabis haben aufgezeigt, dass es zu helfen scheint, aber eigentlich nicht so richtig. Vom medizinischen Dienst der DAK (Neurologie) wurde mir mitgeteilt, ich solle – nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt – die Einzeldosis von 200mg auf 300mg oder 400mg anheben. Leider ist mir das Cannabis ausgegangen, aber meine abschließenden Versuche haben mir aufgezeigt, dass dieses Can-Bedrocan tatsächlich zu helfen scheint. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)  Am Freitag dem 02. November 2018 habe ich die mir – neu verschriebenen – 10mg Bedrocan in der Apotheke abgeholt und sofort weiter „geteset“ und komme wieder zu dem Schluss, dieses „Can-Bedrocan“ hilft tatsächlich. Seit ca. 20. Oktober nehme ich keine OXYCODON-AKUT mehr !!! …und meinen Gesamtbedarf pro/Tag von OXYCODON RETARD habe ich insgesamt von 170/180mg auf ca. 140mg/150mg „zurückgefahren“ Ich bin sehr guten Mutes, dass mir dieses CAN-BEDROCAN hilft, von OXYCODON loszukommen. Um nicht alles mühevoll niederzuschreiben hier der Ablauf:

Montag, 05.11.2018 = 2 x 350mg (700mg). Zwischen den Einnahmeabständen von Oxycodon Retard (06.00h – 14.00 h – 22.00 h) von 8 Std. inhaliert. Ergebnis: Sehr gut, wie es besser nicht sein kann, weil ich gleichzeitig auf 45-45-45 (135) zurückgefahren habe und keine nennenswerte Schmerzen verspüre. Der Restschmerz ist minimal und auszuhalten in Stärke 10-15%.

Dienstag, 06.11.2018 =  45 – 40 – 45 (130mg).1 x 350mg und 2 x 350mg (1.150mg zwischen 09.00 und 13.00 Uhr). Hatte um ca. 14.00 Uhr immer noch einen verspürbaren Restschmerz von etwa 30%-35%. Bis 15.00 Uhr hingelegt. Der Schmerz war immer noch auf ca. 25%-30%. Also machte ich einen vierten Versuch mit 350mg. (Total bei 1.400mg)!! Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Bereits nach 5 Minuten war der ganze Schmerz verschwunden und hatte auch noch am Abend (22.00 Uhr) keine stärkeren Schmerzen. IST: (ca. 10-15%).  SOLL: max- 20-25%) Weiter „positiv“ zu erwähnen ist die Feststellung, dass sich meine ganze Körpermotorik (auch das Stehen auf einem Beine oder das Strumpf anziehen) verbessert hat.

Mittwoch, 07.11.2018 = 45 – 40 – 45 (130mg). 1 x 350mg am Mittag. Diesmal ging der Schmerz nicht weg. Aufgrund der starken Schmerzen habe ich 15mg Oxycodon-Akut genommen Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) und nach 10 Minuten war der Hauptschmerz weg. Am Abend vor dem schlafen gehen: 1 x 350mg Cann.-Bedrocan.

Donnerstag, 08.11.2018 = 45 – 40 – 40 (125 mg). Ca. 10.00 h = 350mg Cann-Bedrocan. ca. 16.00 h = 350mg Bedrocan. Nur leichte, verträgliche Rückenschmerzen. Und den Anschein, dass ich wieder um 5mg Oxycodon reduziert habe. Um 21:00 Uhr 350mg Bedrocan. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)

Freitag, 09.11.2018 = 45 – 40- 40 (125mg). 09:00 ca. 350mg Cann.-Bedrocan, 14:00 h und 14:30 jeweils 350mg Bedrocan – gesamt am Tag: 1.050mg. Trotz der Höhe von Bedrocan ist der Schmerz auf eine Stufe von ca. 20% zurückgegangen Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) – und das über den ganzen Tag.

Samstag, 10.11.2018 = 45 – 40 – 40 (125mg). Trotz Bedrocan (2x 350mg) hat mir nur die Akut Tabl. (3x5mg) wirklich geholfen. Trotzdem hatte ich, über 12 Stunden verteilt, immer noch unangenehme, vermehrt spürbare Schmerzen im mittleren Rücken von 20 – 25%.

Sonntag, 11.11.2018 = 45 – 45 -45 = (135mg) Heute habe ich meine „Retard-Dosis“ um insgesamt 2x5 mg (10mg) wieder gesteigert. Es ging mir auch direkt wesentlich besser. Von meinem verbleibenden Cannabis habe ich heute nichts genommen – im Gegenteil 1 x 10mg Akut.

Montag, 12.11.2018  = 45 – 45 – 45 = (135mg). Bei der Medikation von je 45mg scheint es mir besser zu gehen. Restschmerz 15%. Zwischen meinen Einnahme-Intervallen habe ich heute 12:oo Uhr und um 20:00 Uhr wieder eine Dosis Cannabis (350mg) inhalliert. Der verbleibende Restschmerz ging zwar nicht ganz weg, aber zumindest (über einem Zeitraum von 3 Stunden verteilt), ging es mir  doch wieder etwas besser.

Mittwoch, 14.11.2018 = 45 – 45 – 45 = 135 (mg). Zwischen den Einnahme-Intervallen hat sich ein Restschmerz von ca. 15% – 20% verfestigt. Heute habe ich um 16:00 Uhr und um 21:00 Uhr und um 01:00 Uhr je ca. 300-350mg Cannabis inhaliert, und um 17:00 Uhr habe ich 10mg Akut genommen. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Nach der AKUT-Tablette geht es mir immer wesentlich besser Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)…wenn da nicht die Nebenwirkungen wären.

Freitag, 16.11.2018 = 45 – 45 – 45 (135mg). Mein „Bedrocan“ reicht noch für ca. 3-4 Inhalationen, davon habe ich 2 x 350mg am Freitag und 2 x 300mg am Samstag, 17.11.2018 genommen. Keine Besserung zum Guten und keinen Nachteil zum Schlechten…

Sonntag, 18.11.2018 = 45 – 50 – 50mg (145mg). Gestern habe ich meine Oxycodon-Dosis um 5 mg Retard erhöht. Trotzdem hatte ich in der Nacht wieder relativ starke Rückenschmerzen (ca. 30-35%-40%) Um 02:00 Uhr das „alte Spiel“10mg AKUT. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Es macht m.E. momentan keinen Sinn, mir wieder das teure Bedrocan verschreiben zu lassen, da ich auch nicht den richtigen Inhallierer habe und von Bedrocan nur noch vielleicht 150-200mg vorhanden sind. Morgen am 19.11. habe ich wieder einen Besprechungstermin. Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 22.11.2018 = 45 – 45 – 50 (140mg) Bei meinem letzten Facharztbesuch (20.11.2018) bekam ich (neben meinen Oxycodon-Tabletten) 10 Gramm Cannabis „Klenk 18/1“ verschrieben und stelle eindeutig fest, dass meinem Rückenschmerz das Cannabis „Bedrocan“ fehlt. Wie das Cannabis „Klenk 1/18“ auf meine Schmerzen wirkt, kann ich noch nicht sagen. Als Ersatz nehme ich „Oxycodon Akut“ (meistens 10mg). Von der  Schnelligkeit der Wirkung weiß ich, dass diese beim Oxycodon wesentlich schneller und spürbarer einsetzt als beim Cannabis.  Ich versuche – so gut wie möglich – den „Gewöhnungsfaktor“ beim Oxycodon zu vermeiden, um nicht immer wieder eine höhere Dosis nehmen zu müssen. Als ich bei der Apotheke (Bayenthal-Apotheke) angerufen habe teilte man mir mit, dass dieses „Klenk 18/1“ für mich (patientenbezogen) erst bestellt werden muss und momentan „nichts da ist“ !!!. Leider konnte mir die Apothekerin auch keine Auskunft zu den Unterschieden von „Bedrocan und Klenk 18/1“ sagen. Die Wartezeit konnte man mir auch nicht sagen, diese liegt i.d.R. bei 1-4 Wochen. Ich werde jetzt versuchen, dieses Cannabis „Klenk 18/1“ in einer anderen Apotheke zu bestellen. Traurig aber wahr sind die Fehlinformationen zu Cannabis und vor allem der unterschiedliche Preis von ca. € 12,00/Gramm und € 23,50/Gramm je nach Apotheke !!.

Sonntag, 25.11.2018 = 50 – 45 – 45. Am Freitag konnte ich kein Cannabis nehmen, weil nichts vorhanden. Die Ersatzdroge „Oxy Akut“ 2 x 10mg hat mir beim Eintritt der Schmerzen gut geholfen. Aber leider ist das Oxycodon extrem „abhängig“ machend. Samstag am 24.11.2018 habe ich von einem „Leidenskollegen“ 1-2 Gramm käuflich erworben und auch gleich zu mir genommen – mit gutem Erfolg. Die Schmerzen haben tatsächlich (diesmal unmittelbar) um ca. 50% nachgelassen – für mich der letzte Beweis dafür, dass mir dieses Cannabis hilft. Ich konnte es mir sogar erlauben, auf die „Oxy-Akut“ zu verzichten und in meiner „kleinen Euphorie“ habe ich am Abend statt 45mg nur 40mg eigenommen und dies hat bis am Morgen durchgehalten. Mag auch sehr viel daran liegen, dass ich extrem müde war und mehr als 10 Stunden geschlafen habe.

Am Dienstag (27.11.2018) werde ich eine Apotheke im Raum Dortmund aufsuchen, die auch mit Cannabis arbeitet und das „Klenk 18/1“ verfügbar hat, was mir mein Arzt verschrieben hat.

Sonntag, 16.12.2018 =  50 – 50 – 45; zusätzlich +/- 40mg Akut (Total 185) Nachdem ich am 27.11.18 in der NRW-Apotheke mein verschriebenes Cannabis „Klenk 18 – 10 Gramm“ erhalten habe, führte ich zusätzlich zu meiner bereits „obligatorischen Oxycodongabe“ Inhalationstests mit „Klenk 18“ durch. Unabhängig von der reduzierten Menge kann ich heute (leider erst nach ca. 3 Wochen sagen, dass mir das Cannabis „Bedrocan“ besser zu helfen schien. Es gab keine messbaren „Direkterfolge“, die ich Hin und Wider nach der Inhalation von „Bedrocan“ feststellte. Zum Glück habe ich von meinem behandelnden Arzt, Dr. Mathers, genügend „Oxycodon Akut“ verschrieben bekommen. Cannabis wird für mich nicht wie erwartet ein Allheilmittel sein, es wird mir lediglich helfen, „schmerzstarke Intervalle“ zu besänftigen. Bedingt durch den ganzen HICK-HACK um Cannabis, bekomme ich jetzt noch einmal das falsche Cannabis (Klenk/18) verschrieben und der Kostenfaktor (Übernahme durch die Krankenkasse) ist auch noch nicht geklärt. Morgen am 17.12.2018 habe ich einen Termin bei Schwester Gabi /co./Dr. Mathers einen Termin, wo ich über die bisherigen Erfahrung mit dem Cannabis sprechen kann.

Dienstag, 18.12.2018 = 50 – 50 – 45 zusätzlich 30mg Akut. Nachdem ich wieder einmal versuche einen „kalten Entzug“ mit Cannabis zu vollziehen habe ich zwischendurch (aufgrund der starken Schmerzen und Nebenwirkungen) meine restl. Krümel Cannabis zusammengekratzt und warte auf die Einlösung meines Rezepts mit 20 mg Bedrocan. Das restl. vorhandene Bedrocan habe ich bei einem hohen Schmerzstand inhalliert und habe festgestellt, dass es mir nach 5 Minuten!? schon wesentlich besser ging. Leider habe ich kein Cannabis mehr und warte auf die Einlösung meines Rezeptes. Fortsetzung folgt.

Sonntag, 06.01.2019 = 45 – 45 – 40  zusätzlich 10 bis 20mg Akut. Heute kann ich einwandfrei feststellen, dass BEDROCAN die Schmerzen zwar nicht wegzaubert, aber zumindest um Einiges lindert; d.h. wenn ich nach der AKUT Tablette greife, dann kann ich BEDROCAN inhalieren und der Schmerz läßt spürbar nach.

Sonntag, 27.01.2019 = 45 – 40 – 35 + 10mg Akut. Jetzt wo ich ca. 50 – 60 mg weniger Oxycodon einnehme, geht es mir rundum besser. Auf dem schwarzen Markt habe ich mir ca. 4 Gramm Cannabis besorgt. Die Qualität war anscheinend nicht mit dem BEDROCAN aus der Apotheke gleichzusetzen. Aus organisatorischen Gründen war es mir nicht möglich, von meinem Schmerztherapeut rechtzeitig ein Rezept zu erhalten. Hierzu kann ich sagen, dass ich auch tatsächlich (an einem stärkeren oder öfters wiederkehrenden Schmerz) festgestellt habe, dass das BEDROCAN seine Daseinsberechtigung hat. In meiner Not habe ich wieder zu 10mg oder 20 mg Akut gegriffen.  Parallel zu meinem Rückenschmerz bekam ich auch wieder den „Ischias-Stich“ zu spüren, welcher aber schon wieder abklingend ist.

Freitag, 01. Februar 2019 = 35 – 40 – 35. Heute konnte ich auf AKUT verzichten,  ich habe stattdessen wieder das „Bedrocan“ Cannabis verdampft (als Ersatz für AKUT) und der Schmerz ging tatsächlich wieder zurück – zwar etwas langsamer, aber ich konnte auf dieses Teufels-Zeug „Oxycodon-Akut“ verzichten.

Samstag, 02. Februar 2019 = 35 – 40 – 35 = 110mg. Heute hatte ich schon 3 Stunden vor meiner „Oxycodon-Gabe“ von 14:00 Uhr diesen stark aufkommenden Anfangsschmerz. Ich habe auf Cannabis verzichtet und statt dessen eine 10mg Akut und 1 Stunde später nochmals eine 5mg Akut genommen und wurde dann von dem Hauptschmerz der Stufen 50, 60, 70% befreit. Da ich am Straßenverkehr noch teilgenommen habe, konnte ich kein „Bedrocan“ verdampfen, was ich allerdings am Abend nachholte.

Sonntag, 03. Februar 2019 = 35 – 35 – 35 = 105mg. Heute am Sonntag habe ich 3 x,  bei aufkommenden Schmerzen von mehr als 20%, Bedrocan verdampft. Der aufkommende Schmerz kam zu Stillstand und ich habe versucht, auf insgesamt 105mg zu reduzieren. Das ging, dank Bedrocan??, ganz gut.

Dienstag, 05. Februar 2019 = 35-35-35  + 10 Akut. Heute habe ich von der DAK einen ablehnenden Bescheid (Kostenübernahme Cannabis) erhalten; ich werde ihn am WE lesen. Während meiner Arbeitszeit kann ich mich nicht privaten Dingen befassen. Ich bin mal auf die ablehnende Begründung gespannt und weiß jetzt schon, dass ich bis vor das Bundessozialgericht ziehen werde. Nach meiner Recherche passt meine Krankheit genau in das „Patientenbild-Cannabis“ rein. Am WE Fortsetzung.

Freitag, 01. März 2019 = 35 – 30 – 25 (kein Akut!!!)  Heute kann ich etwas sehr positives berichten. In den letzten Tagen habe ich mich mit meinem WIDERSPRUCH gegen den Kassentscheid beschäftigen müssen. Mein Widerspruch ist sehr umfangreich (viele DIN-A4 Seiten) und so aufgebaut, dass ich diesen in meiner Strafanzeige  (gegen die „Gutachter“-Ärztin) verwenden kann. Die Gutachterin kommt zu dem Schluss „anscheinend vertragen Sie Oxycodon doch recht gut“ …und somit besteht kein Anlass, Oxycodon durch Cannabis zu ersetzen. Die Lobby-Arbeit lässt grüssen – egal welche schmerzlichen Nebenwirkungen von Oxycodon verursacht werden.  Jetzt berichte  ich nur noch das Positive: Oxycodon – in Verbindung mit Cannabis – hat nach ca. 4 Monaten Testzeitraum (habe ich mir privat verschreiben lassen) etwas „gravierend positives“ in meinem Körper (insbesondere im Rücken) verändert. Meine „Oxycodon-Gabe“ pro Tag ist bei 85mg angekommen (von ca. 180+15mg Akut auf heute 85mg/0 Akut!!!) Ich habe natürlich, für mich privat  viele Tests unternommen, die ich aufgrund meiner tagtäglichen Statistik/Aufzeichnung (ich habe seit Beginn 12/2016 – bis heute 01.03.2019!) jeden Tage und jede Uhrzeit und die jeweilige Menge von Oxycodon genau aufgeschrieben (inklusive der Nebenwirkungen, die laut Frau Dr…..anscheinend nicht so beschwerlich sind. Ich erinnere nur „Verstopfung“ – „Darmverschluss“ oder „Herzprobleme“ – ausgelöst durch Oxycodon – und all die anderen Muskel- und Gelenkschmerzen, Mundtrockenheit, starkes Schwitzen mit dreimaligem Wechsel des T-Shirts in der Nacht, Zitteranfälle und – schmerzhaft spürbar – die Entzugserscheinungen.

Ich hoffe nur, dass ich noch weiter nach unten, das Medikament durch Cannabis kompensieren kann. Mein Versuch, von 85mg-Tagesdosis auf 80mg-Tagesdosis zu reduzieren, ist mir nicht gut bekommen; es war anscheinend des Guten zu viel. Schnell habe ich wieder auf 90mg-Tagesdosis erhöht und jetzt (nach 2 Tagen) wieder auf 85mg-Tagesdosis reduziert.

Und hier das besonders Positive: Ich habe seit ca. 6 Tagen „fast“ keine Rückenschmerzen mehr. Den Mindestschmerzgrad von 5-10 (aus einer Skala von 1 – 100) verspüre ich schon garnicht mehr. Es ist ein wahrer Segen, wie das Cannabis meinen körperlichen Zustand wieder annähernd normalisiert hat. Selbst die Kniegelenke (bei welcher der Arzt eine leichte Arthrose auf dem MRT erkennen konnte) ist wieder – ännähernd – verschwunden. Es ist logisch, dass man aufgrund solcher „Gutachten“ (was ich mehr als Pamfleet bezeichne) das Vertrauen in die Ärzte verliert. Demnächst mehr. 02.03.2019.

Sonntag, den 10. März 2019: 35-30-25 …und kein AKUT ! Gesamt: +/- 90mg …und begleitend „Bedrocan“. Die Faktenlage – chronologisch – ist:

1. Arztwechsel von Dr. Grüner (Orthopäde zu Dr. Mathers (Anäthesist) im September 2019.

2. Vergleichende Erstbehandlung (wie vor ca. 18 Monaten bei Dr. Grüner: Novalgin, Novaminsulfon, IBU 600, Ortoton, Amitriptilin und natürlich Oxycodon) und zusätzlich – und das war NEU für mich: Verschreibung von 3 x täglich 200mg Bedrocan, welches beim nächsten Termin auf 300-350mg erhöht wurde.

3. Reduzierung von Oxycodon Retard +/- ca. 170-180mg und ca. 10-20mg Oxycodon AKUT – also insgesamt ca. 190 bis 200 mg Oxycodon! auf heute: 35-30-25 = 90mg Oxycodon Retard. Null Oxycodon AKUT …..in 5 Monaten. Am 9.3.2019 habe ich doch wieder zu 10mg AKUT greifen müssen, da sich der Schmerz wieder langsam und stetig steigend zurückmeldet.

4. Während der letzten 5 Monate habe ich (auf Privatrezept verschrieben) – paralell zu Oxycodon – das Cannabis Bedrocan verdampft.

5. Obwohl ich Anfangs von einem „mäßigen“ Erfolg gesprochen habe (Bedrocan!) und mir nicht sicher war, ob mir das Bedrocan hilft oder nicht, kann ich heute definitiv sagen, dass ich froh bin, dass ich „durchgehalten“ habe!!! – aauch wenn ich jetzt schon wieder um 10-15 mg die Dosis erhöhen musste.

6. Meine jüngsten, statistisch begleiteten Erfahrungen bis heute:

a) Das paralell inhalierte BEDROCAN hat den ansonsten „sehr schmerzhaften“ Entzug mit all seinen häßlichen Nebenwirkungen, bis heute positiv begleitet.

b) Die Nebenwirkungen des Oxycodon sind paralell – von Woche zu Woche – auch weniger geworden oder die Schmerzintensivität wurde bis zum 7.3.19 gemildert und ist leider am 8.3.19 wieder leicht angestiegen.

c) Ich kann schon sagen, dass ich nur noch einen geringen Rücken Restschmerz verspüre; jedoch wenn ich meine Oxycodon-Gabe nur um ca. 1-2 Stunden „überziehe“, meldet sich der Rückenschmerz „langsam ansteigend“ und wieder „spürbar“ zurück und erinnert mich an meine Vergesslichkeit. Quasi konnte ich bis zum 08.03.19 sagen, das ich jetzt schon ca. 17 Tage in Folge „schmerzfrei“  war. Leider habe ich am Nachmittag wieder zu einer 10mg AKUT gegriffen, weil ich kein Cannabis mehr habe. Am Dienstag den 12.03. habe ich einen weiteren Termin bei Dr. Mathers und ich freue mich, ihm von diesem und m.E. sagenhaften Erfolg, berichten zu können. Gleichzeitig werde ich mir wieder 20 oder 30 Gramm Bedrocan verschreiben lassen.

Ich werde tagtäglich, mehrmals positiv, an Dr. Mathers erinnert; war er doch derjenige, der die richtige Behandlung erkannte, mir unmittelbar Cannabis „zum ausprobieren“ verschrieb aber auch sagte, dass es einen Versuch Wert ist und man abwarten müßte, ob es bei mir auch tatsächlich hilft. Und es hat geholfen, auch wenn ich in den ersten 2 Monaten „etwas“ enttäuscht war über den mäßigen Erfolg. Zwischendurch habe ich auch (weil Bedrocan nicht lieferbar war) 2 andere Cannabissorten (Klenk 18 und ??) ausprobiert habe. Gerne gebe ich (über Kosmetik-Check.com) an betroffene „Oxycodon-Geschädigte“ detailierte Auskünfte weiter. E-Mail-Kontakt: info@kosmetik-check.com.

Das Medikament Oxycodon ist ein grausames Medikament, welches (neben dem Schmerz) die unterschiedlichsten Nebenwirkungen beim Patienten aufzeigt. Wenn man aber nichts anderes gegen die Schmerzen hat, ist man froh, dass es Oxycodon oder Oxygesic als Medikament gibt ….wäre da nur nicht die bedingungslose Abhängigkeit mit den grausamen Nebenwirkungen, die eine direkte „Dosis-Erhöhung“ (bei mir) in 5 mg-Schritten, erfordert. 10.03.2019.

Dienstag, den 12.03.2019 – 04:45 Uhr. Ich hätte den Bericht vom 10.03.2019 nicht so schnell niederschreiben sollen, denn seit Freitag habe ich wieder „stetig ansteigende Schmerzen“, denen ich nur mit einer 10mg Akut begegnen kann. Cannabis Bedrocan habe ich seit ca. 4 Tagen keins mehr, obwohl ich die Inhalierung in den letzten 2 Wochen „gestreckt“ habe, d.h. ich habe weniger von Cannabis Bedrocan inhalieren können. Heute habe ich einen „Not-Termin“ bei meinem behandelnden Arzt, Dr. Mathers und ich werde mir das Bedrocan wieder privat verschreiben lassen. Der Preis für 10 Gramm liegt (je nachdem zu welcher Apotheke ich gehe oder gehen muss, weil nicht alle Apotheken Bedrocan bevorraten oder geliefert bekommen!!!!) zwischen € 130,00 bis € 260,00 …und ca. 280km Autofahrt, zu einer bestimmten Apotheke, kommen hinzu. Mein aktueller Oxycodon-Stand: 35 – 30 – 25 + 10mg AKUT. Schmerzgrad bei +/- 30%. 12.03.2019.

Donnerstag, 14.03.2019. Oxycodon 35 – 30 – 25 (keine Akut!) Momentan traue ich mich nicht, die Tagesmenge von 90mg weiter zu reduzieren. Ich habe jetzt in 4 Monaten eine Reduzierung von Oxycodon um genau 100mg/Tag erreicht. Heute bin ich immer noch „fast“ schmerzfrei. Die Nebenwirkungen von 90mg sind aber die gleichen, wie die von 190mg – nur nicht mehr so stark und so intensiv. Mein Körper fühlt sich „schlapp“ oder „müde“ an. Schwitzen und allgemeines Unwohlsein begleiten meinen Entzug; jedenfalls sind die schmerzhaften Beschwerden im Rücken weniger spürbar. Am WE werde ich versuchen, meine Tagesmenge von Oxycodon um weitere 5mg zu reduzieren, womit auch die Nebenwirkungen um ca. 5-10% weniger spürbar sind. Von meinem behandelnden Arzt habe ich mir nochmals 30 Gramm Cannabis-Bedrocan verschreiben lassen (privat), welches ich heute in der Apotheke abholen werde. 14.03.2019.

Mittwoch, 20.03.2019. Oxycodon („Chemie des Teufels“) 35 – 30 – 30 (+ 5mg Akut!) Leider habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Als ich am ca. 15.03.2019 mein Rezept in der „Cannabis-Apotheke“ einlösen wollte, habe ich erfahren, dass z.Zt. kein Cannabis lieferbar ist. Hier stehen sämtliche Gründe als Antwort parat – nur nicht die wahren Gründe. Also bin ich ca. 260 km umsonst gefahren. Ich warte jeden Tag auf eine Mitteilung, das das Bedrocan-Cannabis wieder lieferbar ist. Mein Privatrezept über 30 Gramm habe ich vor Ort gelassen. Seit Sonntag, dem 17.3. spüre ich verstärkt, dass sich die Schmerzintervalle „leicht steigend“ (bereits am Ende der 5.ten Stunde) bemerkbar machen. Am Mittag konnte ich es nicht mehr aushalten und ich habe 5 mg AKUT zusätzlich eingenommen. Die Wirkung war – das muss ich ehrlich sagen – so gut, dass ich für die nächsten 1-2 Stunden nur noch +15% Schmerzen hatte, selbst auf die Gefahr hin, dass sich die Schmerzen und die Tabletteneinnahme wieder aufpotenzieren; es ist immer wieder das gleiche Spiel bei diesem Drogen-Suchtmittel.

Von einer weiteren Reduzierung des Schmerzmittels – und somit auch weniger intensive Nebenwirkungen – konnte keine Rede mehr sein. Bis heute bin ich bei 95mg/Tag (+ 1-2x 5mg Akut) stabil. 20.03.2019.

PS. Auf meinen Widerspruch gegen den Kosten-Ablehnungsbescheid habe ich bis heute von der DAK noch nichts gehört. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019)Fortsetzung folgt. 20.03.2019.

Sonntag, 24.03.2019 – 35-35-30 plus 5mg AKUT (105mg). Schmerz nach jeweils ca. 5-6 Stunden. Es ist schon verrückt und auf die Sekunde genau macht sich bei mir der Schmerz wieder bemerkbar. Nachdem ich gestern – etwas unerwartet – schon einmal 5 Gramm (von 30 Gramm) Bedrocan aus der Apotheke bekommen habe, bin ich wieder zuversichtlich. Soforft habe ich wieder geraucht und so stark inhaliert, daß ich jetzt noch im Hals „rauhe Halsschmerzen“ oder ein starkes Kribbeln verspüre. 24.03.2019

Mittwoch, 03.04.2019 – 35-35-35 plus 1-2x 5mg Akut – Total ca. mg 115mg. Bis heute habe ich wegen stärker werdenden Schmerzen meine Dosis wieder um 5-10mg erhöht – oder erhöhen müssen – und es hat sofort seine „gute“ Wirkung gezeigt. Mein Arzt weiss darüber Bescheid, wenn ich selbst um wenige Milligramm erhöhe oder mindere. Letztendlich kann – nur ich persönlich – die Schmerzunterschiede am eigenen Leib spüren und bewerten. Gestern habe ich mein Cannabis aus der Apotheke bekommen. Mit den Apothekern zu diskutieren, warum nichts lieferbar war usw., lohnt sich nicht. Ich verdampfe jetzt – wie vom Arzt angeordnet – 3 x ca. 350mg/Tag. Ich melde mich sofort, wenn sich der Schmerz wieder stabilisiert.

Eine Antwort auf meinen Widerspruch gegen den „Kosten-Ablehnungsbescheid“ der DAK habe ich bis heute noch nicht erhalten. Nachdem ich 2 x ohne Erfolg (beim MDK) versucht habe mit Frau Dr. Hölscher (Gutachterin) persönlich in Kontakt zu treten, habe ich am 31.03.2019 eine Strafanzeige gegen die Gutachterin – Frau Dr. med. Hölscher, bei der STA Köln eingereicht. Vorwürfe: Die „billigende Inkaufnahme einer schweren Körperverletzung“ – obwohl ich m.E. drei (zumindest zwei) Nebenwirkungen habe, (temporär jedoch schon seit mehr als ca. 6 Monaten andauernd) durch das OXYCODON habe, welche lebensbedrohlich sind; dies werden meine „JOKER“ in einem Strafverfahren  sein, wenn ich feststellen sollte, daß meiner Strafanzeige (bewusst oder unbewusst) zu wenig die „öffentliche Meinung“ untergraben wird. (oftmaliger Tenor/Standardsatz in einem Urteil). Eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Geschäftsstelle bei der DAK Bremen war leider nicht möglich. „Bitte rufen Sie zu einem späteren……“ 03.04.2019.

04.04.2019: Heute habe ich am frühen Morgen (ca. 08:30 Uhr) Kontakt zur Geschäftsstelle der DAK gehabt und man hat mir freundlich mitgeteilt, dass mein Fall z.Zt. bei der DAK Hamburg zur Entscheidung vorliegt. 04.04.2019. Aufgrund der Tatsache das ich „zwischendurch“ kein Cannabis mehr hatte, hat sich meine Oxycodon-Gabe immer wieder um 10mg/-30mg/Tag erhöht.

07.04.2019: Heute möchte ich über meine weiteren „Empfindungsentwicklungen“ der letzten Tage berichten. Da ich jetzt wieder regelmäßig Cannabis verdampfen kann, habe ich versucht meine täglichen Milligramms Oxycodon von +/- 115mg – um 2 x 5mg zu reduzieren; leider ohne nennenswerten Erfolg. Der verstärkte Schmerz hat sich sofort wieder bemerkbar gemacht. Auch meine Atembeschwerden treten wieder öfters auf. Ohne etwas anstrengendes zu tun, so aus dem nichts, kommen diese Atembeschwerden in der Form, dass ich einfach nicht genug Luft bekomme. Ich habe wieder auf +/- 115mg Oxycodon erhöht und schon bleibt der verstärkte Schmerz aus; ich kann mir sogar die Schuhe wieder selbst zubinden! Also nochmals: das OXYCODON hat auch seine guten Seiten, die ich nicht missen möchte, aber nur dann, wenn ich regelmäßig die Dosis erhöhe. Es ist schon ein gravierender Unterschied, ob ich täglich +/- 190/200mg nehmen muss, um einen Restschmerz von 15%-20% zu ertragen (ab 25% und höher wird der Schmerz so stark, dass man automatisch gezwungen ist, die Dosis zu erhöhen) oder ob ich „nur“ die Nebenwirkungen von 90/105/110mg ertragen muss. Hier ist ein gravierender Unterschied in der Schmerzintensität. Jedenfalls habe ich heute wieder um 2x5mg erhöhen müssen und ich fühle mich bereits nach 1/2 Stunde wesentlich!! besser.

Erwähnenswert: Nach reiflicher Überlegung über die ablehnenden Gründe der Kostenübernahme von Cannabis durch die DAK (aufgrund des „Gutachtens“ von Frau Dr. med. Hölscher in ihrem „Gutachten nach Aktenlage“) komme ich immer mehr zu dem Schluß, dass es sich hier nur um eine Art „Gefälligkeitsgutachten“ für die DAK und/oder für die Pharma-Lobby handeln kann. Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Ein persönliches Gespräch mit der Gutachterin beim MDK Köln, wurde mir 2 x verwehrt. Da ich viele „unehrenhafte Verhaltensweisen“ durch den/die MDK/DAK pp. glaube zu erkennen glaube und diese nur vermuten aber nicht belegen kann, möchte ich hier auch nicht etwas niederschreiben, was mir im Nachhinein selbst eine Klage wegen z.B. „Verleumdung“ bescheren könnte, obwohl ich über eine Menge „Unklarheiten/Fehler pp.) berichten könnte, die sich in einer sogenannten Grauzone widerspiegeln. 07.04.2019. (PS: meine momentanten Rückenschmerzen: ca. 5% – 10% stark, und das nur, weil ich um ca. 10mg die Dosis von Oxycodon erhöht habe. Auch glaube ich festgestellt zu haben, dass Cannabis nicht SOFORT (innerhalb weniger Tage!) all seine Vorteile und die gewünschte Zielwirkung hat; um diese Vorteile zu erreichen hat es bei mir doch „einige“ Monate gedauert. 07.04.2019.

Mittwoch, den 10.04.2019. Ich habe es noch nicht gewagt, die OXYCODON-Dosis wieder um weitere 5mg zu reduzieren, werde dies aber innerhalb der nächsten Tage versuchen. Der Grund für meinen jetzigen Optimismus: Ich habe nach all den letzten „Hin- und Her-Tagen“ anscheinend meinen „positiven Rhytmus im Gebrauch von Cannabis“, wieder gefunden – das soll heißen: Seit ca. 25 Stunden habe ich keine nennenswerten Rückenschmerzen mehr (ausser 5% – 15%)!!! Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) Morgen mehr. 10.04.2019 – ca. 03:00 Uhr.

Donnerstag, den 11.04.2019. Heute kann ich sagen, dass ich nunmehr seit +/- 50 Stunden ohne nennenswerte Rückenschmerzen arbeiten kann. Die hinreichend bekannten Schmerzen sind auch nicht mehr so intensiv, doch da erreicht mich eine neue Hiobsbotschaft von der DAK, Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) mein Widerspruch gegen das Gutachten des MDK vom 12.02.2019 wurde rundum und kategorisch von der DAK, vertreten durch den bearbeitenden Mitarbeiter „Bor“ (van den Bork) abgelehnt. Der  ablehnende Tenor lautet:   „…handelt es sich nicht um eine schwerwiegende, lebensbedrohliche oder die Lebensqualität auf Dauer nachhaltig beeinträchtigende Erkrankung, ferner kann aus den vorgelegten Unterlagen…..“ pp. Ich muss wohl erst meinen Kopf unter dem Arm tragen, um einen positiven Bescheid zu bekommen. Jedenfalls kann ich behaupten, dass sich weder die Gutachterin, noch die Sachbearbeiterin bei der DAK, mit dem Opiat OXYCODON richtig auskennen. Einfach unbeschreiblich!! Da ich auch nicht mehr genügend Cannabis habe, sitze ich ab morgen auf dem trockenen und warte auf meinen Rezepttermin am 18.04.19.

Da ich glaube, für eine Strafanzeige genug rechtskundig zu sein, hatte ich am 28.03.2019 eine Strafanzeige wg. „fahrlässiger Körperverletzung“ gegen die „Gutachterin“ Frau Dr. med. Hölscher-Mertens vom MDK, bei der Staatsanwaltschaft Köln eingereicht. M.E. kann ich eine Körperverletzung nach §§ 229 StGB pp., beziehungsweise die billigende Inkaufnahme einer „schweren Körperverletzung“, ohne Anstrengung nachweisen, da ich in den letzen 2 Jahren (täglich) unter starken Rückenschmerzen beziehungsweise starken Schmerzen durch Nebenwirkungen des Entzugs und der Sucht, unter dem Medikament Oxycodon gelitten habe – bis zu dem Zeitpunkt, als ich von mehreren Ärzten der DAK Hamburg wiederholt Cannabis „als Versuch“ empfohlen bekommen habe und ich mit einem Versuch – nach langem und aufwendigen Hin und Her – im September/Oktober 2018, mit dem heutigen Erfolg, starten konnte.

Auf meine Begründungen zur Rechtfertigung einer Cannabis-Bewilligung ist die DAK-Sachbearbeiterin erst garnicht eingegangen; ebensowenig auf die Kostenstruktur für den Kauf von Cannabis, (Apotheke 1 = 10 Gramm ca. € 250,00 oder Apotheke 2 = 1 Gramm ca. € 118,00) die nach meinem Vermutung nur einen „Klüngel“ und/oder eine wohlwollende Pharma-Lobby-Arbeit, durch Mitarbeiter der DAK, erkennen lässen. Telefonisch bekam ich von einer Mitarbeiterin der DAK Bremen noch einen „beratenden“ Tipp für meine weitere Vorgehensweise, um vielleicht doch noch in den Genuss einer Kostenübernahme zu kommen. Diesen Tipp habe ich abgelehnt, da ich nicht als der Bittsteller auftreten möchte, der von der DAK ein Almosen gegen seine Schmerzen erbettelt; ich fühle mich zu 100% zu Unrecht behandelt und werde meine Strafanzeige gegen weitere – weisungsgebundene – Sachbearbeiter, letztlich die DAK selbst, erweitern. Vielleicht erkennt die STA zusätzlich auch einen „tiefen Sumpf“, den es sich lohnt trocken zu legen, oder zumindest näher zu untersuchen. Fortsetzung folgt.

20. April 2019 – Aktuell ca. 35-35-35 + 5 – 10mg Akut! Der Cannabis-Aussetzer hat doch wieder stärkere Schmerzen zur Folge. Was mich ganz besonders belastet sind die zugenommenen Atembeschwerden. Ich hoffe, dass ich am Dienstag, den 23.4. mein Cannabis „Bedrocan“ in der Apotheke bekomme, sonst fahre ich direkt nach Amsterdam in eine Apotheke, wo dieses BEDROCAN anscheinend immer vorrätig ist und noch preiswerter dazu!! Fortsetzung folgt.

11. Mai 2019 – Aktuell ca. 35 – 30 – 25 + 5 – 10mg Akut! Aktuell ist mein täglicher OXYCODON-Entzug bei +/- 90/95 mg. Zwischenzeitlich hatte ich wegen meines Entzugs wieder Kontakt mit Dr. Urigell (o.ä.) von der DAK – med. Dienst. Mein Cannabis neigt sich leider wieder dem Ende zu und ich habe in ca. 10 Tagen wieder einen Termin bei „meinem“ Anästhesisten Dr. Mathers. Trotz der Unregelmäßigkeiten bei meinem Cannabis-Konsum konnte ich das Medikament OXYCODON weiter reduzieren. Zwischenzeitlich habe ich auch einen aktuellen Bericht aus den U.S.A. gelesen, wo nach dem Konsum von OXYCODON – in Verbindung mit Alkohol – zwei junge Männer an einem Morgen nicht mehr lebend aufgewacht sind. Der Gerichtsmediziner stellte die „Droge Oxycodon“ und Alkohol im Blut fest. Das macht Spaß, so eine tickende Zeitbombe von einer Gutachterin, die ich zwischenzeitlich bei der Staatsanwaltschaft Köln angezeigt habe (inklusive einer Anzeigen-Erweiterung gegen eine medizinische Leiterin der DAK Bremen, die in einem „Floskelhaften“ Widerspruchs-Bescheid auch festgestellt hat, dass meine Erkrankung nicht lebensbedrohlich sei und ich folglich für die Leitmedizin OXYCODON geeignet bin und die DAK keiner Kostenübernahme stattgeben soll.  ….übrigens: gestern hatte ich wieder einen Tag, an dem ich – nahezu vollkommen – schmerzfrei war!! – und heute habe ich wieder verstärkte Schmerzen von NW, die in den letzten Wochen und Monaten stark zurückgegangen sind.Gott sei Dank. Das mit dem Kauf von Cannabis hat leider nicht geklappt. Fortsetzung folgt.

14. Mai 2019 – Aktuell ca. 40 – 35 – 35 = +/- 110mg und 5 – 10 mg. Oxycodon AKUT. 21:00 Uhr. Wie gewöhnlich, musste ich heute meine Tagesdosis wieder um weitere 5mg erhöhen (aktuell ca. 110/10). Aktuell kann ich am 20.5.19 mein bestelltes Rezept abholen beim  Dr. abholen. Hier etwas zufällig neues, was meinem erlittenen Erfahrungsschatz,  mit dem „Teufelszeug“ Oxycodon  Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) und mit meinem heutigen Kenntnisstand „noch ein’s draufgesetzt hat! Im Verlauf des Gesprächs mit einem „Oxycodon-Leidensgenossen“, den ich während einer Sprechstunde beim Orthopäden kennengelernt habe, wurden mir – für mich bisher unbekannte Dinge zu dem Thema „Oxycodon“- zugetragen, die ich selbst erst im Internet recherchieren möchte. Vor lauter Aufregung habe ich leider vergessen, pünktlich um 14:00 Uhr, meine Oxycodontabletten  (30mg) einzunehmen. Nach 14:00 Uhr wurden meine Rückenschmerzen (normal 10-15-20%) von Stunde zu Stunde stärker. Bereits nach 2 Stunden hatte ich ein Schmerzempfinden (im ganzen mittleren Rücken) von ca. 30-40%, ich muss mich hinlegen. Tschüss bis nachher.

14./15. Mai. Bedingt durch den starken Dauerschmerz von ca. 40% plus, bin ich um ca. 18:00 Uhr eingeschlafen,  und wachte um ca. 19:00 Uhr mit einer Schmerzstärke von ca. 80%!!! wieder auf. Jetzt habe ich erst einmal   w i e d e r  verdeutlicht bekommen, welch starke Schmerzen ich über die letzten beiden Jahre habe aushalten müssen. Da für mich ein solch starker Schmerz in der ärztlichen Begleittherapie ungewohnt war, schoss es mir in den Kopf, dass ich um 14:00 Uhr vergessen hatte, meine 35mg Oxycodon einzunehmen. Sofort lief ich zu meiner Tablettenbox und habe 30mg Retard und 5mg Akut eingenommen. Bereits nach 15 Minuten ging es mir spürbar besser. Jetzt um ca. 21:30 Uhr beträgt der Rückenschmerz „nur“ noch wie gewohnt ca. +/- 20%, die man  m.E. aushalten kann; aber, die in Verbindung mit einer regelmäßigen Inhalierung von Cannabis „Bedrocan“ auch nicht mehr so stark sind. Da ich momentan kein Cannabis mehr habe, schafft für mich nur die ungewollte Erhöhung um 5mg-10mg Akut Abhilfe;  also statt 90mg/+5-10mg AKUT sind es jetzt ca. 110mg/+ 5mg Akut: Teil: 1 + Teil 2 - OXYCODON die Teufelsdroge gegen starke Schmerzen (Teil I vom 5.4.2017 - 15. Mai 2019) . Morgen werde ich versuchen, mir irgendwo etwas Cannabis zu organisieren.

Leider wird das von mir Geschriebene immer mehr und mehr. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, ab dem 15. Mai 2019 einen „Teil II“ anzufertigen. Der Start des zweiten Teils wird so viel „Feuer“ haben, das ich mir vorgenommen habe, erst einmal darüber zu schlafen und morgen einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, bevor ich über meine heutigen, (neuen und brisanten) Erfahrungen, berichte. Ich melde mich morgen mit dem zweiten Teil zum Thema OXYCODON zurück. Fortsetzung folgt. (14. Mai 2019)

Teil 2 >>>>>  

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